|
Der 31. Oktober 2007 stand wie jedes Jahr im Zeichen für den Weltspar- und Reformationstag und Halloween. Der Weltspartag soll den Gedanken rund ums Sparen im Bewusstsein rufen. Der Reformationstag wird von den evangelischen Christen gefeiert und erinnert an die Reformation aus dem Jahre 1517. Bei Halloween handelt es sich um ein Fest, welches aus Nordamerika nach Europa importiert wurde und in der letzten Oktobernacht stattfindet.
Der Weltspartag wurde 1924 vom ersten internationalen Sparkassenkongress in Mailand ins Leben gerufen. Der Sinn des Tages liegt darin, sich den Spargedanken vor Augen zu halten und auf seine Bedeutung für die Wirtschaft hinzuweisen. Der Tag des Sparens wird in der Regel am letzten Tag im Monat Oktober abgehalten. In Deutschland findet er jedoch schon einen Werktag vorher statt, da in einigen Bundesländern der Reformationstag als gesetzlicher Feiertag gilt. Generell ist es Brauch, dass zum Weltspartag das Ersparte auf die Bank getragen wird. Als Belohnung für das Vorhaben des Sparens gibt dort es an diesem Tag kleine Geschenke wie Kuscheltiere, Sparschweine, Bücher oder Spiele.
Der Reformationstag ist ein evangelischer Feiertag und fällt jedes Jahr auf den 31. Oktober. An dem Tag wird dem Beginn der Reformation der christlichen Kirche gedacht. Die 95 Thesen, die von Martin Luther 1517 an das Kirchentor geschlagen wurden, brachten nachhaltige Folgen für das Christentum mit sich. Die angebrachten Thesen sollten die Kirche verändern. In einigen Bundesländern Deutschlands wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Tag ein gesetzlicher Feiertag. In Österreich und den vorwiegend katholischen Bundesländern ist der Reformationstag aufgrund der hohen katholischen Bevölkerung kein Feiertag. Österreichische evangelische Schüler haben jedoch schulfrei und die evangelischen Arbeitnehmer bekommen die Möglichkeit, einen Gottesdienst besuchen.
Ganz anders als der Weltspar- und Reformationstag wird Halloween zelebriert. Ursprünglich wurde Halloween in Irland und England gefeiert und zwar – wie heute auch – in der letzten Oktobernacht. Im 19. Jahrhundert hat sich der Brauch in Nordamerika verbreitet. Von dort kam er dann nach Europa, wo er eine immer stärker werdende Kommerzialisierung findet. Stück für Stück wird Halloween ähnlich gehandhabt wie in Nordamerika. Kürbisse werden ausgehöhlt und mit finsteren Gesichtern verziert. Damit werden dann Fenster, Gärten, Balkone und Geschäfte geschmückt. In Europa ist es eher üblich, dass die Verzierung in den eigenen vier Wänden oder privat stattfindet. Eine weitere Halloween-Aktion ist das „Trick or Treat“ („Süßes oder Saures“). Hierbei handelt es sich um ein Kinderspiel, bei dem verkleidete Kinder von Tür zu Tür ziehen und versuchen Süßigkeiten zu ergattern. Bekommen sie keine, wird ein Streich gespielt.
Damit war der 31. Oktober auch in diesem Jahr wieder voll verplant. Die älteren Herrschaften gedachten des Reformationstags während die lieben Kinder gleich doppelt absahnten. Erst gab es kleine Präsente von den Geldinstituten und in den Abendstunden mussten die Nachbarn die Süßigkeiten herausrücken. Damit sollten Sie auf den Vorweihnachtsstress bestens vorbereitet sein. Life-Go wünscht Ihnen gutes Gelingen.
|