•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Stiftung Warentest checkt Kinderfahrräder, Ergebnis schockierend!


02.05.2005 (S. Lepper) Kategorie: Technik

Bild: www.roberdebry.com

Erschreckend schlecht haben die 16 geprüften Kinderfahrräder abgeschnitten, die von Stiftung Warentest auf Herz und Nieren geprüft wurden. Geprüft wurden Straßenräder für Sechs- bis Zehnjährige mit 20-Zoll-Reifen, 3-Gang-Schaltung (ein Rad mit 6-Gang-Kettenschaltung), Schutzblechen, Gepäckträger und Licht. Sieben Kinder fuhren unter Anleitung Erwachsener die Räder im Praxistest.

Resultat: Keines der Räder ist gut!

Entweder lieblos zusammengebaut oder gar an der Sicherheit gespart. Lediglich ein Rad hätte ein gutes sein können, wenn beim simulierten Belastungstest über 3.000 Kilometer der Rahmen nicht gerissen wäre. Eigentlich schade um das „Puky Cikle Alu“ für 300,- Euro, denn es ist solide gemacht und auch technisch auf Sicherheit ausgelegt.

Was aber tun, wenn man seinem Spross ein anständiges Fahrrad kaufen möchte? Stiftung Warentest-Online gibt Tipps:

Größe: Wählen Sie ein Fahrrad, das zur Körpergröße passt. Die getesteten Modelle sind für Sechs- bis Zehnjährige geeignet. Stellen Sie den Sattel so ein, dass Ihr Kind den Boden mit beiden Füßen berührt. Mindestens mit dem Fußballen, besser noch mit dem ganzen Fuß.

Rahmen: Am besten leicht und stabil. Der Rahmen muss auf Kinder zugeschnitten sein; das bedeutet eine nicht zu hohe Querstange sowie kindgerecht Abmessungen. Bitten Sie den Fahrradhändler um eine Probefahrt. Ein Schwachpunkt sind Schweißnähte: Hier kann der Rahmen brechen. Prüfen Sie die Nähte regelmäßig auf Risse.

Querstange: Ob mit oder ohne Querstange ist Geschmackssache. Mädchen, die Röcke tragen, werden den offenen Einstieg bevorzugen. Rahmen mit Querstange sind im Allgemeinen stabiler.

Lenker: Bevorzugen Sie Sicherheitsgriffe mit Prallschutz an den Lenkerenden. Die Gummistöpsel fangen Stöße ab und schützen vor Verletzungen. Ein Lenker ohne Prallschutz kann sich bei Stürzen in den Körper bohren. Griffe mit Prallschutz gibt es auch als Zubehör zum Nachrüsten. Achten Sie aber darauf, dass die Lenkergriffe fest sitzen und sich nicht drehen lassen.

Polster: Anfänger fahren sicherer, wenn auch der Lenkervorbau gepolstert ist.

Bremsen: Rücktrittbremsen sind für Kinder besonders sicher. Bei Fahrrädern mit Rücktrittbremse reicht eine zusätzliche Felgenbremse vorn.

Felgenbremse: Ideal sind Bremsen, die für Kinderhände gemacht sind: Bremshebel nah am Lenker, Bremskraft nicht zu stark. Prüfen Sie die Bremse vor dem Kauf.

Bremsen üben: Die Hersteller verbauen leider oft V-Bremsen für Erwachsene. Diese Bremsen greifen bissig zu. Das Vorderrad kann blockieren und das Kind stürzt über den Lenker. Üben Sie das Bremsen mit Ihrem Kind. Erklären Sie, dass das Vorderrad nicht blockieren darf.

Schaltung: Kinder fahren gut mit einer 3-Gang-Nabe. Vorteil: fast wartungsfrei, mit Rücktrittbremse. Mehr als drei Gänge überfordern Kinder unter 10 Jahren.

Treten: Kaufen Sie ein Fahrrad mit tief liegendem Tretlager und kurzen Tretkurbeln. Längere Tretkurbeln können beim Kurvenfahren mit dem Vorderrad kollidieren; bei Schräglage auch mit dem Boden. Nachteil der kürzeren Kurbeln: Das Rad fährt sich schwerer.

Kettenschutz: Wählen Sie Tretkurbeln ohne Befestigungskeil. An den Keilen können Hosenbeine hängen bleiben. Ebenfalls wichtig: ein Kettenschutz.

Gepäckträger: Achten Sie auf stabile Ausführung mit mindestens zwei Streben. Der Gepäckträger sollte auch Freunde tragen können.

Reifen und Felgen: Wählen Sie eher breite Reifen – die geben Sicherheit und dämpfen Stöße. Leichte Felgen aus Aluminium sparen Gewicht. Federgabeln sind dagegen nicht kindgerecht.

Licht: Ideal fürs Rücklicht: Leuchtdioden (LED) mit Standlichtfunktion. Vorn ein Halogen-Scheinwerfer. Der Dynamo sollte hinten sitzen: Das ist sicherer. Ein loser Dynamo kann das Vorderrad blockieren und zu schweren Stürzen führen. Nabendynamos sind praktisch und sicher, aber teuer.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

AIQUM - Das Diät, Ernährungs- und Fitnessportal

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in -0.790144 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog