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Gedicht: Hier und Dort
26.01.2008 (J. Richter)
Kategorie: Specials
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Habe Höhen getieft
und Werte verschoben,
Tiefen gehoben,
Netze gewoben,
Bilder verzogen,
die mich betrogen
im Hier.
Es warten die Schatten
mich zu ermatten
und niederzustrecken,
um Dunkles zu wecken,
Ängste zu hetzen,
mit Furcht zu besetzen
im Dort.
Wo werde ich schlafen,
in welchem Hafen?
Wo muss ich liegen?
Wo kann ich lieben?
Wo darf ich sorgen?
Wo ist mein Morgen,
an welchem Ort?
Im Hier?
Im Dort?
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