•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Die Zukunft des Fernsehens Teil 2: Der LCD-Fernseher


30.01.2008 (C. Kinschus) Kategorie: Technik

Bild: www.quelle.de

Im ersten Teil der Serie haben Sie Informationen zur Technik des Röhrenfernsehers erhalten. Ebenso wurden dabei die Vor- und Nachteile des Gerätes aufgezeigt. In der Fortsetzung sollen Ihnen sowohl die Technik als auch die Für- und Gegenargumente des LCD-Fernsehers dargestellt werden.

Technik

Wie funktioniert die Bilddarstellung bei LCD-Geräten? LCD steht für Liquid-Crystal-Display, auf Deutsch Flüssigkristall-Display. Die Technik wird nicht nur bei Fernsehern, sondern auch bei TFT-Monitoren für Computer verwendet. TFT ist die Abkürzung für Thin-Film-Transistor. Im üblichen Sprachgebrauch wird der Begriff Flachbildschirm verwendet.

LCD-Bildschirme bestehen aus Pixeln, das sind Zeichensegmente, die die physikalischen Grundfarben Rot, Grün und Blau darstellen können. Zwischen zwei mit transparenten Elektrodenschichten bedeckten Glasscheiben befindet sich der Flüssigkeitskristall. Dieser hat die Eigenschaft die Polarisierungsrichtung von Licht zu beeinflussen. Durch eine im Hintergrund integrierte Beleuchtung fällt Licht in die Elektroden- und Flüssigkeitskristall-Schichten. Dadurch werden Zeichen, Symbole und Bilder dargestellt.

Die Ausrichtung der Kristalle geschieht durch kleine Transistoren, welche die entsprechende Farbwiedergabe zur Folge haben. Jeder Farbfilter einer Zelle ist mit einem eigenen Transistor ausgestattet, um die Helligkeit der entsprechenden Farbe zu steuern. Um ein Bild mit 1024 x 768 Bildpunkten darzustellen, werden 3 x 1024 x 768 Transistoren benötigt, welche die Lichtdurchlässigkeit jedes Farbanteiles regeln. So entstehen Farbmischungen mit beispielsweise 16 Millionen verschiedenen Farbvarianten.

Entscheidungshilfen

LCD-Fernseher bieten im Vergleich zum Röhrengerät einige Vorteile. Sie sind wesentlich leichter, besonders schmal und eignen sich daher auch für eine Wandmontage. Außerdem verbrauchen sie weniger Strom, was in Zeiten der steigenden Energie-Kosten ein großes Plus ist. Flüssigkristallbildschirme sind unempfindlich gegenüber Magnetfeldern.

Bei der Darstellung des Bildes ist zu erwähnen, dass die Flüssigkristallbildschirme eine besonders gute Helligkeit aufweisen. Sie haben keine Konvergenzfehler, das sind Farbverschiebungen am Rand, die mit der Größe des Bildschirmes üblicherweise zunehmen. Die Geräte bieten überdies auch eine perfekte Bildgeometrie: Das klassische Bildformat (Verhältnis von Breite zu Höhe des Bildes) für Fernseher war bisher 4:3. Spielfilme und Filme auf DVD hingegen haben das 16:9-Format. Röhrengeräte stellen das 16:9-Format mit einem schwarzen Balken oben und unten dar, da sie für das Standardformat 4:3 ausgelegt sind. LCD-Bildschirme hingegen können beide Formate anzeigen, wobei das 4:3-Format gestreckt wird.

Wenn zum Beispiel von einer Person nur der Kopf im 4:3-Format zu sehen ist, so stellt der Röhrenfernseher das Bild komplett dar. Beim LCD-Fernseher hingegen gibt es drei mögliche Einstellungen: Erstens kann das Bild gestreckt werden, dabei stimmen die Relationen nicht mehr überein. Zweitens kann es im richtigen Seitenverhältnis gedehnt werden, dabei wird überschüssiges Bildmaterial ausgeblendet, das bedeutet, dass bei Großaufnahmen beispielsweise Hals (unten) und Haare (oben) abgeschnitten werden. Bei der dritten Einstellung kann das Bild auch ohne Verzerrung, aber mit schwarzen Balken auf der rechten und linken Seite des Bildes, dargestellt werden.

Doch auch LCD-Bildschirme haben ihre Nachteile: Da die Quelle der Bilder eine im Hintergrund integrierte Beleuchtung ist, sind sie leicht anfällig für Licht aus der Umgebung. Es vermischt sich mit dem des Displays und verfälscht damit das eigentliche Bild. Das ist der Grund, weshalb keine echtes Schwarz, sondern nur dunkle Grautöne dargestellt werden können. Das Bild wird vom Blickwinkel beeinflusst: Je schräger auf den Bildschirm gesehen wird, desto dunkler werden die Farben dargestellt. Die Leuchtstoffröhren der Hintergrundbeleuchtung haben eine begrenzte Lebensdauer (100.000 Stunden). Ihr Ausfall macht das gesamte Gerät unbrauchbar.

Lesen Sie im dritten Teil der Serie alles über den Plasma-Fernseher und sein Für und Wider.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

AIQUM - Das Diät, Ernährungs- und Fitnessportal

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in -0.774035 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog