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Transporter - The Mission


24.09.2005 (S. Galetzka) Kategorie: Kultur

Bild: www.filmstarts.de

Erst kürzlich lief auf Pro7 der erste Teil von „The Transporter“. Der zweite Teil ist, eigentlich als „Transporter 2“ benannt, bei uns aber unter „Transporter - The Mission“ zurzeit in den Kinos.

Der erste Teil hat schon Spaß gemacht, wenn man Fan des Action-Genres ist. Selbstverständlich muss in einem zweiten Teil eine Steigerung an Stunts, Kampfszenen und beeindruckenden Bildern folgen.

Darsteller des „Transporters“ Frank Martin, oder wie im Film auch einfach nur „Driver“ genannt, ist auch diesmal ein Jason Stratham in Bestform. Auch wenn die Geschichte in manchen Details ein wenig hinkt, so besticht der Film mit außerordentlicher Kampf-Choreografie. Bei den Verfolgungsjagden mit supertollen, auf Hochglanz polierten Autos sowie den Stunts hat man versucht, weitgehend auf Computeranimation zu verzichten. Wer glaubt, dass dadurch die Bilder weniger spektakulär wären, wird eines Besseren belehrt.

Diesmal arbeitet Frank Martin nicht an der französischen Mittelmeerküste, sondern in Miami, wo er einen etwas anderen Auftrag als üblich zu erfüllen hat, denn er ist nun Chauffeur für einen kleinen Jungen. Dieser Junge wird Entführungsopfer eines Drogenkartells, jedoch nicht etwa nur um ein hohes Lösegeld zu erpressen. Vielmehr ist es ein ausgeklügelter Plan, um damit den Vater des Jungen, der auf Regierungsebene gegen Drogen kämpft, sowie die internationale Drogenbekämpfung zu treffen.

Damit wird Frank Martin wieder gegen seinen Willen in einen Fall verwickelt, weil er, entgegen seines wohl kalkulierten „Geschäftsimages“, emotional verwickelt wird. Unser Held hier ist also nicht nur ein äußerst intelligenter ehemaliger Elitesoldat und perfekter Kämpfer, sondern auch ein ehrenwerter Streiter, dem sein Gefühlsleben bei all seiner Professionalität nicht verloren gegangen ist.

Unterstützung bekommt er, trotz neuer Location, von seinem „Freund“, dem französischen Kommissar (François Berléand) aus dem ersten Teil, der eigentlich ein paar nette Tage bei ihm verbringen wollte und unfreiwillig in die Geschehnisse verwickelt wird. Eine furiose Verfolgung des üblen Gangsters Gianni (Alessandro Gassmann) und seiner durchgeknallten Komplizin Max (Shannon Brix) beginnt.

Wieder eine gelungene Vorlage vom französischen Superstar Luc Besson, die unter der Regie von Louis Leterrier und Martial-Arts-Choreograph Corey Yuen als Choreograph der Nahkampfszenen entstand.

Auch wenn es kleine Schwächen in der Story gibt, ein Actionfilm im allerbesten Sinne, bei dem nicht nur ausschließlich das männliche Publikum einen unterhaltsamen Kinoabend haben dürfte, sondern auch die Liebhaberinnen dieses Filmgenres.


Bilder: www.filmstarts.de(Zum Betrachten der Bilder auf das jeweilige Bild klicken!)



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