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Die Schweiz und Österreich sind neben den deutschen Gebieten den meisten Ski- und Snowboardfahrern bereits bekannt. Sie bieten – mal abgesehen von horrenden Preissteigerungen – dem Urlauber wenig Neues. Wenn der nächste Winterurlaub naht, dann schauen Sie bei der Wahl Ihres Zielortes doch einmal auf den östlichen Teil der Europakarte. Life-Go zeigt Ihnen die bisher unterschätzten Vorzüge eines winterlichen Urlaubs in der Slowakei, Bulgarien, Polen oder Rumänien.
Slowakei: Das Land liegt fast im Herzen Europas und kann mit dem kleinsten Hochgebirge der Welt aufwarten. Es nennt sich die „Hohe Tatra“. Mit einer Höhe von 2.655 Metern ist die Gerlsdorfer Spitze (Gerlachovský štít) ihr höchster Gipfel. In der Hohen Tatra befinden sich sechs Skigebiete, die der Urlauber in der Hauptsaison mit dem Regionspass für 80 Euro pro Woche erkunden kann. Zum Vergleich: Ein solcher Pass kostet im französischen „La Pagne“, dem teuersten Skigebiet Europas, satte 237 Euro pro Woche. Das beliebteste Wintersportzentrum befindet sich in Jasná. Den Winterurlauber erwarten Skifreuden auf Pisten mittlerer Länge mit verschiedenen Liften (Schlepp-, Sessel- und Kabinenliften). Dort kommen auch Naturfreunde auf ihre Kosten. Nach einem langen Tag im Schnee können Sie in gemütlichen Kneipen und Restaurants für wenig Geld essen und trinken. Auch die Unterkünfte sind preislich sehr moderat. Für 12 bis 50 Euro wohnen Sie in einem Hotel oder einer Pension inklusive Frühstück und Abendbrot.
Bulgarien: Der südosteuropäische Staat kann im Sommer nicht nur mit schönen Stränden entlang seiner am Schwarzen Meer liegenden Westküste aufwarten, sondern wird auch für Wintersportler zunehmend attraktiver. Die Skigebiete liegen in den Gebirgen im südlichen Teil des Landes. Winterurlaubsziele sind Bansko im Piringebirge, Borovez im Rilagebirge sowie Chepelare und Pamporovo in den Gebirgszügen der Rhodopen. Jedes der Gebiete hat seine spezifischen Vorzüge. So hat sich Bansko durch die Modernisierung seiner Skipisten, Hotels und Liftanlagen zu einem international geschätzten Anlaufpunkt für Ski- und Snowboardfahrer entwickelt. Der altehrwürdige Skiort Borovez, der bereits 1896 gegründet wurde, kann mit über 50 Kilometer Pistenlänge insgesamt und seiner Nähe zur Landeshauptstadt Sofia aufwarten. Pamporo dagegen gilt mit circa 120 Sonnentagen in der Wintersaison als der Skiort mit dem schönsten Wetter in Bulgarien.
Polen: Die Gebirgszüge der in der Slowakei vorzufindenden Hohen Tatra reichen auch bis an unser Nachbarland Polen heran. Das im Süden gelegene Zakopane nennt sich die „Winterhauptstadt Polens“. Den Namen verdient sie wohl, weil sie ein gut ausgebautes Netz an Pisten und Liftanlagen vorweisen kann. Außerdem bietet sie von November bis April beste Bedingungen für schneereiches Wetter. Weiterhin zu empfehlen ist das Skigebiet um die Schneekoppe (Sniezka) mit der Talstation Karpacz. Die Erhebung überragt mit ihren rund 1.600 Metern alle anderen Gipfel des Mittelgebirgszuges der Sudeten. Auch hier gibt es bei durchschnittlich 200 Tagen pro Jahr, an denen Minustemperaturen herrschen, eine Schneegarantie bis weit in den Frühling hinein. Noch dazu sind interessante örtliche Sehenswürdigkeiten, wie die kuriose Kirche aus dem 13. Jahrhundert in Karpaczs, zu besichtigen. Sie wurde ursprünglich im Süden Norwegens von Wikingern gebaut und im Jahr 1842 vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. gekauft. Er ließ sie abtragen und in Karpaczs wieder aufbauen.
Rumänien: In den Gebirgszügen der Karpaten verbergen sich zahlreiche Skigebiete. Ein beliebtes rumänisches Anfahrtsziel für Skifahrer ist „Poiana Brasov“ in den Südostkarpaten. Der Ort stellt sowohl Langläufer als auch Ski- und Snowboardfahrer, für die es rasant abwärts gehen soll, zufrieden. Für letztere stehen Abfahrtsstrecken mit drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Wer des Skifahrens jedoch müde ist, kann sich auch im Pferdeschlitten durch die schöne Landschaft ziehen lassen oder sich im Dracula-Schloss im nahe gelegenen Bran gruseln. Ein weiteres beliebtes Wintersportziel ist „Sinaia“, dessen 16 abwechslungsreiche Strecken in das reizvolle „Prahova-Tal“ führen. Das gesundheitsfördernde Klima macht „Sinaia“ auch zu einem geschätzten Kurort. Ganz nach der Devise „Je weiter im Osten desto günstiger“ erweist sich Rumänien als Winterurlaubsziel dabei insgesamt am preiswertesten.
Das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis, die kulinarischen Genüsse und die abwechslungsreiche Umgebung, welche oft mehr als nur Wintersportfreuden verspricht, sind also die Trumpfkarten der Skigebiete im Osten Europas. Rein ins Auto und rauf auf die Piste. Worauf warten Sie noch? Life-Go wünscht Ihnen einen gelungenen Urlaub!
Waren Sie schon einmal Skifahren in der Slowakei, Bulgarien, Rumänien oder Polen bzw. planen Sie bereits Ihren nächsten Winterurlaub dorthin? Dann berichten Sie uns doch davon im Life-Go-Forum. Wir freuen uns auf Sie!
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