•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Simple Idee mit globaler Wirkung: Facebook - Wo die Welt sich trifft


26.04.2008 (C. Nurtsch) Kategorie: Computer

Bild: www.welt.de

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich einige Computer-Tüftler in den Wirren der Bits und Bites eine goldene Nase verdienen können. Einer davon ist Mark Zuckerberg. Er ist ein ehemaliger Harvard-Student und Protagonist einer Erfolgsgeschichte amerikanischer Machart. Auch ihm verhalf eine clevere PC-Idee zu unerwartetem Ruhm.

Die Geschichte begann mit einer Spinnerei im Jahr 2004. Mark Zuckerberg wollte einen Schönheitswettbewerb unter den Studenten seiner Universität veranstalten, hackte sich dafür in die Seiten der Universitätsverwaltung ein und stellte die Fotos aller Studenten im Internet auf eine Seite, die er www.facemash.com nannte. Dafür erhielt er die Disziplinarstrafe und wurde exmatrikuliert. Damit endete zwar seine akademische Laufbahn, gleichwohl nahm von nun an eine neue Ära der Kommunikation ihren Lauf.

Mit dem Vorhaben, seine Ex-Kommilitonen auf einer Internetseite zu verewigen, griff Mark Zuckerberg auf die alte amerikanische Idee der sogenannten „Facebooks“ zurück. Sie enthalten Fotos aller Studenten und sollen den Erstsemestern zu Beginn den Einstieg erleichtern. Mark Zuckerberg modernisierte die Idee, indem er die Bücher digitalisierte. Die Seite www.facebook.com ist das Resultat davon. Am 11. September 2006 öffneten sich ihre Logins auch außerhalb der heiligen Mauern der Universität, und hier fängt die Geschichte richtig an.

Die Idee, eine allen Benutzern offene Internetplattform zur Bildung sozialer Netzwerke zu schaffen, gewann schnell an Popularität. Innerhalb von nur zwei Jahren schnellte nach eigenen Angaben die Mitgliederzahl von 7,5 Millionen Studenten (2005) auf über 50 Millionen registrierte Benutzer jeden Alters (2007). Seitdem verzeichnet sie einen täglichen Zuwachs von 200.000 Mitgliedern, ist in den USA unter den sechs meistbesuchten Seiten und erhält 40 Millionen Seitenaufrufe im Monat.

Während weltweit von Alabama bis Tokyo die Menschen updaten, chatten, mailen, surfen, klicken und loaden, werden tagtäglich 14 Millionen Fotos hochgeladen. Die User stellen ihre Fotos und die ihrer Freunde und Verwandten ins Netz, ebenso wie Bilder ihrer Urlaubs- und Kindheitserinnerungen und Abbildungen aktueller, verflossener sowie zukünftiger Liebschaften. Alle sind sie drin, Jugendliche und Geliebte, die der Kontrolle des Alltags entrinnen möchten, Eltern und Liebende, die ihre Entflohenen im Netz wieder einfangen wollen, Besessene, die ihren Verflossenen aufspüren, andere, die noch nach ihren Seelen- oder Blutsverwandten suchen.

„Facebook“ ist das selbst geschriebene, öffentliche Gedächtnis, das Portal der entblößten Selbstinszenierung, eine Parallelwelt oder der Spiegel der Welt, auf jeden Fall: der virtuelle Marktplatz. Dabei handelt es sich um das (vorerst) letzte Glied einer Kette von Foren des World Wide Web und sprengt gleichzeitig all seine Fesseln. Während sich die Benutzer beim Pionier des weltweiten Netzmarktplatzes ICQ noch über anonyme Nummern umständlich suchen mussten, arbeitete sein Nachfolger „MySpace“ bereits mit Spitznamen, sogenannten „nicks“. Die Benutzer von „Facebook“ stellen sich hingegen völlig aus. Es kam, überrannte sie alle und wurde zur Droge. Der eine oder andere Benutzer outet sich als „Facebook-Junkie“.

Was für Konsequenzen ein auf die virtuelle Welt konzentriertes Leben auf zwischenmenschliche Beziehungen haben kann, stellen zwei Jungs in einem selbst komponierten Lied in überspitzter satirischer Form dar. In dem Lied geht es um einen jungen Mann, der Schwierigkeiten hat, Kontakte zu knüpfen, bis er auf „Facebook“ stößt und ab da integriert ist. Denn hier werden „Freundschaften“ per Mausklick begonnen, gepflegt und beendet. Er ist glücklich. Doch das Unvermeidbare geschieht: Sein Computer stürzt ab und dem Verwaisten bleibt nichts anderes übrig, als sich mit Foto und Profil an den Straßenrand zu stellen und darauf zu warten von jemandem zur Kontaktaufnahme angeklickt zu werden. Er scheitert jedoch kläglich. Dass das Lied als Video auf einer weiteren Plattform des weltweiten Netzes angesehen werden kann, ist Ironie, der sich die Macher nicht entziehen konnten.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

AIQUM - Das Diät, Ernährungs- und Fitnessportal

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in 0.200753 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog