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„Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.“ singen die „Wise Guys“, eine Kölner A-cappella-Gruppe. Sie sprechen dabei aus, was ab dem 21. Juni 2008, dem meteorologischen Sommerbeginn, von den Menschen in Deutschland erwartet wird. „Jetzt ist Sommer“, das heißt drei Monate lang Sonnenschein und Hitze. Doch von wegen, der Rückblick auf den Sommer 2007 erinnert an viel Regen, wenig Sonne und Temperaturen um die 20 Grad Celsius.
Der 100-jährige Kalender prognostiziert für das Jahr 2008 einen verregneten Juni, einen warmen und oftmals gewittrigen Juli, einen heißen und stark gewittrigen August und einen wieder verregneten September. Es wird also häufig nass werden. Der deutsche Sommer ist kein Gut-Wetter-Garant. Wenn Sommerlaune nicht von außen aufkommt, muss sie eben von innen erzeugt werden. Life-Go zeigt wie das funktioniert:
Lange Hose und Rollkragenpullover vermitteln Wintergefühle. Zudem kann bei viel Kleidung auch viel nass werden. Den Bikini oder die Badehose stört es nicht ein paar Tropfen abzubekommen. Minirock und Bluse beziehungsweise Shorts und Hemd darüber sehen sommerlich lässig aus. Die Gänsehaut wird ignoriert. Sollte doch zu viel Wasser vom Himmel fallen, darf der kleine Regenschirm aus der Tasche geholt werden.
Ausgerüstet mit Sonnencreme und Sonnenbrille, bei mangelndem Sonnenschein ihrer ursprünglichen Funktion entfremdet und statt auf der Nase auf dem Kopf getragen, geht es an den See. Das Strandtuch wird an einer trockenen Stelle unter einem Baum ausgebreitet und die einfach zu lesende Sommerlektüre ausgepackt. Nach einem Eis vom Seekiosk kommt die sportliche Bewegung auf dem Beachvolleyballfeld. Der Sand ist zwar matschig, aber bei einer Outdoor-Sportart muss auch mal schlechtes Wetter hingenommen werden. Zum Reinigen und Abkühlen wird ein Sprung in den See gewagt. Nach einigem Zähnezusammenbeißen sind die 18 Grad Celsius Wassertemperatur gefühlte 23 Grad Celsius.
Auf dem Abendprogramm steht Grillen mit Freunden im Garten. Grill und Bierbankgarnitur werden unter einem Pavillon, den es günstig im Baumarkt zu kaufen gibt, aufgestellt. Bei Steak, Bier und Kerzenschein in geselliger Runde kommt gute Laune auf. Das Tröpfeln auf dem Pavillondach wird übertönt von der Musik aus der Anlage: „Es ist Sommer! Ich hab das klar gemacht, Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“ singen die „Wise Guys“.
Drei Monate dauert der astronomische Sommer. Ganze 90 verregnete Sommertage können auf diese Weise gestaltet werden. Am 22. September 2008 beginnt der Herbst. An den haben die Menschen üblicherweise nicht so hohe Erwartungen. Dann darf auch Regen und Nebel Einzug in das Land finden, denn ein herbstlich trüber Tag lässt sich mit einem warmen Getränk gemütlich daheim verbringen. Der Gedanke kann jedoch erst einmal weit weggeschoben werden, denn jetzt ist Sommer!
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