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Am Sonntag, den 25. September, ist die 61. Internationale Autoausstellung, kurz IAA, in Frankfurt am Main zu Ende gegangen.
Obwohl es keinen neuen Besucherrekord in diesem Jahr gab, zeigten sich die Veranstalter wegen des großen Erfolgs überschwänglich. Insgesamt verbuchte die IAA in diesem Jahr rund 940.000 Besucher (zweithöchster Stand in der IAA-Geschichte).
Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), sagte in seinem Resümee auf der Abschlusskonferenz am Sonntag: „Diese IAA 2005 ist ein großer Erfolg! Sie ist in qualitativer Hinsicht die beste IAA, die wir jemals hatten.“
Auch gemessen an der Fläche sowie der Fachbesucher- und Ausstellerzahl verdiene die IAA das Prädikat „sehr gut“, so Gottschalk weiter. Die Messe sei noch professioneller, internationaler, wichtiger für den Markt und jünger geworden. So verbinde fast jeder zweite IAA-Gast seinen Messebesuch mit beruflichen Interessen. Jeder neunte Besucher komme aus dem Ausland, jeder vierte wolle innerhalb der nächsten sechs Monate ein neues Auto kaufen. Das Durchschnittsalter der Besucher sei von 35 auf 33 Jahre gesunken. Gottschalk: „Das Auto ist unverändert attraktiv für Jung und Alt.“
Die Aussteller seien mit dem Verlauf der Messe auch sehr zufrieden gewesen, so der VDA-Chef. Noch nie seien so viele intensive Fachgespräche geführt worden. Das Ziel, eine psychologische Trendumkehr hin zu mehr Autokauf herbeizuführen, sei „mehr als erreicht“ worden. Es sei nun abzuwarten, ob sich diese positive Grundstimmung im Markt widerspiegle. Für den September kann das offenbar bejaht werden: Laut VDA-Prognose sind 7 Prozent mehr Pkw als im Vorjahresmonat neu zugelassen worden.
1.041 Aussteller aus 45 Ländern haben, laut VDA-Angaben, auf 225.000 Quadratkilometern ihre Produkte und Dienstleistungen gezeigt. 14.250 Journalisten aus 93 Ländern berichteten über die IAA. 40 Prozent davon kamen aus dem Ausland. Die Besucher kamen aus 99 verschiedenen Ländern. Jeder siebte Besucher kam aus dem Ausland, der größte Teil davon aus Europa. Darüber hinaus wurden mehr Fachbesucher aus Amerika und Asien verzeichnet als 2003.
Zu den wichtigsten Premieren gehörten Alfa 159, Audi Q7, BMW 3er Touring, Fiat Punto, Jaguar XK, die Mercedes R-und S-Klasse, Opel Astra TwinTop, Peugeot 407 Coupe, Renault Clio und VW Eos. Außerdem gab es wieder viele Studien, auch in punkto Hybrid-Antrieb. Erstmals waren unter Anderem chinesische Hersteller und die Chrysler-Tochter Dodge vertreten.
Die nächste IAA für Pkw findet im Herbst 2007 in Frankfurt statt. Im nächsten Jahr gibt es die Nutzfahrzeug-IAA in Hannover.
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