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Die Fotografie ist ein mittlerweile weit verbreitetes Hobby. Im Urlaub, auf Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Festen werden immer mehr Menschen gesehen, die mit ihren kleinen Digitalkameras Erinnerungsfotos schießen. Doch schon beim ersten Schritt in Richtung Hobbyfotograf stellt sich eine wichtige Frage: Welche Kamera ist die Richtige für mich? Mittlerweile wird in den verschiedensten Geschäften, vom Supermarkt bis zum Fachhandel, eine unüberschaubare Menge an Kameras angeboten. Daher muss sich der Käufer gründlich überlegen, zu welchem Zweck er sich die Kamera anschaffen will. Inzwischen ist eine gute, aktuelle Kamera ab 100 Euro zu bekommen. Solche Kameras reichen durchaus für den privaten, spontanen Fotografen. Spiegelreflexkameras, die erst ab 600 Euro zu erwerben sind, sind eher etwas für den geübten Fotografen.
Ist die Wahl für eine Kamera gefallen, kann es in den meisten Fällen sofort losgehen. Batterie oder Akku eingelegt, Speicherkarte eingesetzt und schon kann geknipst werden. Doch auch beim spontanen Knipsen gibt es Tipps, die das Fotografieren leichter und die Fotos hinterher schöner machen. Denn auch mit kleinen, kompakten Kameras lassen sich tolle Fotos, fast wie vom Profi zaubern. Eine Digitalkamera funktioniert im Grunde nicht anders als eine gewöhnliche Kompaktkamera. Der einzige Unterschied ist, dass die Fotos nicht auf einem Film sondern auf einem digitalen Datenträger, der Speicherkarte, gesichert werden. Dadurch ändern sich auch die Möglichkeiten der nachträglichen Bildbearbeitung. Die Fotos lassen sich leicht vom Speicherchip auf die Festplatte des PCs kopieren. Dann kann mit Bearbeitungsprogrammen wie Foto-Shop das Bild nachträglich retuschiert werden.
Bevor das erste Foto geschossen wird, sollte die Komposition, die später auf dem Bild zu sehen sein wird, genau ausgesucht werden. Dabei ist es wichtig, sich auf einen bestimmten Punkt zu konzentrieren und diesen hervorzuheben. Dadurch wirkt das Bild bewusst gemacht und hat gleich einen anderen Anspruch. Dennoch kommt es nicht darauf an, das Objekt genau in die Mitte zu bringen, denn das wirkt oft langweilig und einfallslos. Der „goldene Schnitt“ kann hierbei eine Hilfe sein. Wird er befolgt, wird das Motiv in ein Drittel zu zwei Drittel aufgeteilt und steht somit nicht mehr in der Mitte des Fotos.
Auch den richtigen Kontrast für das Motiv zu finden ist wichtig. Damit das Objekt nicht im Hintergrund verschwindet, sollte ein möglichst kontrastreicher Hintergrund gewählt werden. Wird also eine Frau in einem roten Kleid fotografiert, sollte sie nicht vor eine orange Hauswand gestellt werden. Hält sich der Hobbyfotograf an die einfache Regel, dass der Hintergrund hell gewählt werden muss, wenn das Objekt dunkel ist und umgekehrt, kann eigentlich nicht viel schief gehen.
Bei Portraits müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein, bevor es losgehen kann. Es werden genügend Platz vor und hinter der zu fotografierenden Person und eine gute Beleuchtung benötigt. Zudem sollte bedacht werden, dass auch bei Männern ein wenig Gesichtpuder gegen den störenden Glanz auf der Haut Abhilfe schafft. Für die Aufnahmen und die Vorbereitung muss genügend Zeit eingeplant und auf die Gestaltung des Hintergrunds besonderer Wert gelegt werden. Ein weißes Betttuch oder eine schlichte Decke schaffen schnell einen neutralen Grund, vor dem das Model besonders gut zur Geltung kommt. Licht von links und rechts ist notwendig, um eine gleichmäßige Ausleuchtung hinzubekommen.
Anschließend beim Fotografieren immer beachten: Übung macht den Meister. Nicht alle Fotos werden beim ersten Mal super aussehen. Um große Pannen zu vermeiden, sollte beachtet werden, dass nicht mit Aufnahmen gespart werden muss! Eine größere Auswahl zu haben bedeutet gleichzeitig die Chance, dass mehr Bilder etwas geworden sind. Das Auge des Models wird immer scharf gestellt, denn der Blick des Betrachters wandert automatisch zuerst dorthin. Auch sollten genügend Pausen einberechnet werden. In der Zeit kann sich das Model ausruhen und die Fotos können schon mal am PC kontrolliert werden.
Ein letzter Tipp, um unschöne Überraschungen zu vermeiden ist, dass immer auf mögliche Daumen und Kameragurte im Bild geachtet werden muss. Alle Körperteile müssen aus der Schussrichtung genommen werden, denn was nützt das schönste Foto, wenn der Daumen des Fotografen immer wieder rechts oben im Bild zu sehen ist. Daher ist es am einfachsten, wenn sich der Fotograf eine Position zum Fotografieren merkt, bei der nichts Unerwünschtes im Bild zu sehen ist.
Ob bewusst oder unbewusst, durch die Wahl des Motivs entscheidet der Fotograf, was hinterher auf dem Foto zu sehen ist. Spontane Entscheidungen, was auf dem Bild zu sehen ist, werden oft von Hobbyfotografen getroffen. Doch es lohnt sich, erst einmal die Situation, in der sich der Fotograf gerade befindet, nach einem geeigneten Motiv abzusuchen. Das dauert zwar etwas länger, macht das Bild dann aber ästhetischer und die Kompositionen auf dem Bild stimmen.
Um Ihnen noch einige Tipps an die Hand zu geben haben wir ein paar Links für Sie zusammengestellt. Zum einen haben wir ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm (www.foto-freeware.de) zum anderen mehrere einen Life-Go-Artikel bezüglich der Kamerawahl („Gucken Sie noch oder knipsen Sie schon?“). Konkrete Kameraempfehlungen finden Sie außerdem hier:
►Casio EXILIM EX-V7 Digitalkamera
►Casio EXILIM EX-Z77 BE Digitalkamera
►Panasonic DMC-FX55 EG/EF K Digitalkamera
►Canon EOS 400D SLR-Digitalkamera
►Nikon D40 SLR-Digitalkamera
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