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Seit kurzem im Kino und als Thriller angekündigt, mit tollen Trailern im Fernsehen beworben, haben wir uns diesen Film angesehen, in der Erwartung auf echten Nervenkitzel.
Die weibliche Hauptrolle mit Nicole Kidman und männliche mit Sean Penn waren gut besetzt, auch die schauspielerischen Leistungen waren nicht zu bemängeln. Der gestiefelte Kater in „Shrek 2“ konnte auch nicht anrührender schauen. Die übrige Besetzung war ebenfalls überzeugend.
Doch was nützen gute Darsteller in einer schwachen und flachen Story ohne jeglichen Biss? Die Entwicklung der Geschichte war zwar nicht absehbar, bis auf zwei oder drei kleine Details, aber wer auf packende Spannung wartete, wartete vergebens.
Vielmehr geriet zuviel das persönliche Verhältnis von Zeugin (Nicole Kidman) und FBI-Ermittler (Sean Penn) in den Vordergrund. Und auch das war nicht überzeugend, weil es zu weit hergeholt war. Der Tenor bei unserem Trüppchen war nach dem Film einhellig, nämlich dass das Herausarbeiten der persönlichen Erlebnisse von den beiden Hauptfiguren, den Fall an sich verblassen ließ.
Leichte Spannung kam nur in wenigen Szenen auf. Der Film hatte nur ein mäßiges Tempo, so dass man nicht unbedingt mitgerissen wurde. Mitunter kann man solche Schwächen auch mit Humor ausgleichen. Ich persönlich kann mich nur an eine Szene mit ironischer Bemerkung erinnern, wo wir, wie das gesamte Publikum, reagierten. Also hat man auch den Wechsel von Stimmungen nicht ausgenutzt.
Es wurde ebenso wenig ein Ausgleich geschaffen, in dem man besondere Genüsse für Auge oder Ohr geboten hätte. Wer wenigstens besonders berauschende Bilder oder eine satte Filmmusik erwartet hatte, wurde ebenso enttäuscht.
Für einen Samstagabend mit normalem Eintrittspreis, war das Kinoerlebnis viel zu mäßig. Selbst wenn dieser Film irgendwann im Fernsehen zu sehen sein wird, wird man ihn auch dort eher als mittelmäßiges bis mäßiges Erlebnis wahrnehmen und fragen, wo der „Thrill“ geblieben ist.
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