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Der Turm der Araber: Das „Burj al Arab“ in Dubai (Teil II)


06.09.2008 (P. Laux) Kategorie: Lifestyle

Im ersten Teil der Serie zum „Burj al Arab“ wurden unter anderem dessen ansprechende Architektur und die luxuriöse Einrichtung vorgestellt. Wer im „Turm der Araber“ eincheckt, der darf aber nicht nur komfortable Suiten und einen guten Service erwarten. Gerade im kulinarischen Bereich hat das Hotel einiges zu bieten und auch für die Freizeitgestaltung sind viele Möglichkeiten vorhanden. Beide Aspekte sollen im zweiten Teil der Serie vorgestellt werden.

Im „Burj al Arab“ ist es möglich, in mehreren Restaurants zu speisen, die in den Hotelbetrieb integriert sind und die alle ein thematisch unterschiedliches Design aufweisen. Die drei Hauptlokale sind das „Al Mahara“, das „Al Muntaha“ sowie das „Al Iwan“. Gemein ist ihnen ein gehobener Anspruch an Küche und Service, der sich auch auf die Gäste auswirkt. So existiert ein Dresscode, an den sich Besucher möglichst zu halten haben. Ein langärmeliges Shirt mit Kragen ist bei den Herren ebenso erwünscht wie das Tragen eines Jacketts. Nicht gern gesehen werden Sportschuhe und Jeans. Wer die Kleiderordnung befolgt, kann dafür in den Genuss einer preisgekrönten Küche kommen.

Aushängeschild des Hotels ist das Fischrestaurant „Al Mahara“ (Die Auster). Schon der Zugang gestaltet sich spektakulär in Form einer simulierten Unterseebootfahrt. Der Hauptbereich und die separaten Privatspeiseräume muten an wie dem Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ entsprungen: Mit zahlreichen Aquarien ausgestattet und in Blautönen gehalten, fühlt der Besucher sich in eine Unterwasserwelt versetzt. Auch das Essen ist dem thematischen Konzept verpflichtet. Meeresfrüchte und zahlreiche Fischsorten stehen auf der Speisekarte, für die sich internationale Spitzenköche verantwortlich zeichnen. Im Jahr 2004 wurde das „Al Mahara“ zu einem der 50 besten Hotelrestaurants der Welt und zudem zum „Best African and Middle Eastern Restaurant“ erklärt.

Das „Al Muntaha“ (Das Höchste), macht seinem Namen alle Ehre. In 200 Meter Höhe bietet es eine ausgezeichnete Aussicht auf Dubai. Wer keine Höhenangst hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das „Al Muntaha“ über den gläsernen Expressaufzug zu erreichen. Mit seinen sechs Metern, die er pro Sekunde zurücklegt, gehört er zu den schnellsten Hotelaufzügen der Welt. Die Küche im „Al Muntaha“ ist mediterran geprägt.

Das „Al Iwan“, das neben der Hauptempfangshalle gelegen ist, bietet die Möglichkeit, typisch arabische kulinarische Traditionen kennen zu lernen. Die Küche ist hier besonders auf Spezialitäten aus dieser Region ausgerichtet und auch das Raumdesign unterstreicht die Thematik. Zahlreiche traditionelle Kunstobjekte aus dem mittleren Osten lassen sich hier bestaunen, wie zum Beispiel Teppiche und Vasen. Wie in allen Restaurants des „Burj al Arab“ ist eine frühzeitige Reservierung zu empfehlen, da die Lokale oft Wochen im Voraus ausgebucht sind.

Neben den drei Hauptrestaurants kann im „Burj al Arab“ auch noch in der Lounge „San Eddar“, im auf europäische Küche spezialisierten „Majlis al Bahar“ und im Café „Bab al Yam“ gespeist werden. Außerdem gibt es eine Cocktail Lounge, die „Skyview Bar“, die an das „Al Muntaha“ anschließt. Derjenige, der sich vom ausschweifenden Essen erholen und entspannen möchte oder die zugelegten Pfunde gleich wieder loswerden will, kann sich einer der zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im „Burj al Arab“ widmen.

Im 18. Stock des Hotels befindet sich der sogenannte „Assawan Spa & Health Club“. Er umfasst ein mit modernsten Geräten ausgestattetes Fitnessstudio, den Spa-Bereich mit Massageräumen und großen Bade- und Saunaanlagen sowie Solarien und einen Squash-Platz. Sportlich geht es beim Golfen im „Montgomerie Golf Course“ und „Emirates Golf Course“ zu. Beide Clubs sind in der Nähe des Hotels gelegen und stehen den Gästen zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das „Burj al Arab“ seinen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten für Ausflugstouren innerhalb Dubais, die vom Hotel aus gebucht werden können.

Etwas abenteuerlicher gestaltet sich ein Besuch im nahe gelegenen „Wild Wadi Wasserpark“. Den Besucher erwarten 24 Einzelattraktionen, von denen die meisten logischerweise Wasserrutschen sind. Bei der großen Wasserrutschbahn können Geschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde erreicht werden. Außerdem gibt es im Park ein Wellenbad und sogar einen Surf-Kurs.

Die Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub sind im „Turm der Araber“ also gegeben. Der Service, den das „Burj al Arab“ mit seinen Restaurants bietet, hat jedoch seinen stolzen Preis. Er orientiert sich an der europäischen Sterneküche. Ein Mittag- oder Abendessen in einem der Restaurants ist pro Person ab etwa 100 Euro zu haben. Wer das nötige „Kleingeld“ nicht beisammen hat, für den muss der Urlaub im „Burj al Arab“ wohl leider ein Traum aus 1001 Nacht bleiben.

Sie möchten mehr über den Urlaubsort Dubai erfahren? Dann empfehlen wir Ihnen den folgenden Artikel: „Emirat Dubai - Scheichtum mit künstlichen Inseln und Hochhäusern“.



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