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Das neue Animationsmeisterwerk von Pixar und Disney versetzt die Zuschauer in die Zukunft. Dort erwartet sie die liebenswürdige Geschichte um den Roboter WALL-E, welcher nicht den Vorstellungen von einem emotionslosen, routinierten Roboter entsprechen will. Vielmehr verzaubert er mit seinem Charme und der Suche nach der großen Liebe.
Am 25. September 2008 startete der Animationsfilm „WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf“. Regie wurde von Andrew Stanton geführt, der neben Jim Capobianco auch am Drehbuch beteiligt war. Sie begrenzten das Genre des Films nicht nur auf die Komödie wie bei „Ratatouille“ (2007), sondern brachten die Kritik am Produktkonsum der Menschen und das Thema Umwelt mit hinein. Aus diesem Grund ist der Film für Jung und Alt zugänglich und unterliegt keiner Alterseinschränkung. In den 98 Minuten Spielzeit sind die Stimmen von Markus Maria Profitlich als Kommandant der Axiom, Timmo Niesner als WALL-E und Luise Helm als EVE zu hören.
Die Geschichte um WALL-E beginnt im Jahr 2800 auf der Erde, wo er seit 700 Jahren seine Arbeit als Müllfahrzeug verrichtet. Der kleine Roboter WALL-E und seinesgleichen wurden konstruiert, um die Welt zu säubern, denn die Menschen hatten sie in einen großen Müllberg verwandelt. Da die Menschen nicht mehr auf der Erde leben konnten, flohen sie mit einem Raumfahrzeug namens Axiom in den Weltraum. Zurück blieben lediglich einige tausend vom Modell WALL-E. Während der 700 Jahre gingen immer mehr von ihnen kaputt, bis nur noch einer übrig blieb. Dieser Roboter entwickelt, neben einer Ästhetik fürs Müllstapeln, ein Eigenleben. Er repariert sich selbst, freundet sich mit einer Kakerlake namens Hal an und hat eine Sammelleidenschaft für verschiedenste Dinge wie Glühbirnen, Päckchen oder Grünpflanzen.
Die ganz besondere Eigenschaft des kleinen Roboters ist jedoch der Glaube an die Liebe und der Wunsch sie zu finden. Sein Wunsch wird erfüllt, als die Druidin EVE mit einem Raumschiff auf die Erde kommt, um nach pflanzlichem Leben zu suchen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten freunden sich beide Roboter an, bis EVE eine Grünpflanze findet und daraufhin in einen Tiefschlaf fällt. Der Schlaf endet erst, als sie von einem Raumschiff wieder mitgenommen wird.
WALL-E gelangt ebenfalls auf das Raumschiff und entdeckt, dass dort die Menschen in völliger Abhängigkeit von den Robotern leben. Er findet jedoch auch neue Freunde, die mit ihm zusammen für die Freiheit der Menschen kämpfen und lernen was Liebe, Mut und Selbstständigkeit bedeutet.
Der Film ist ein unbedingtes Muss für alle Fans der Animationsfilme, denn er besticht durch besonders gute Grafik und eine authentische Umgebung. Allerdings liegt alle Aufmerksamkeit nicht auf der Umgebung, sondern auf WALL-E, der durch seine Naivität und seine Liebe zu EVE viel Spaß und gute Laune verbreitet. WALL-E ähnelt dabei sehr seinen Vorbildern aus „Star Wars“ (1977 bis 2008) und „Nummer 5 lebt“ (1986).
Neben der Filmdarstellung muss die Moral des Films erwähnt werden. Der Zuschauer lernt so zum Beispiel, dass es wichtig ist auf seine Umwelt zu achten, aber auch selbständig zu sein. Besonders die Selbstständigkeit bekommt in unserer heutigen Zeit große Bedeutung, denn die Technik nimmt uns immer mehr Arbeit ab. Die Folgen sind in den USA am deutlichsten zu sehen, wo die Menschen verstärkt mit Übergewicht zu kämpfen haben. Die Vielseitigkeit des Kinofilms wurde auch von Anthony O. Scott von der New York Times erkannt. Er schrieb, dass der Film „ein cineastisches Gedicht von soviel Esprit und Schönheit ist, dass seine dunkleren Folgen erst nach einiger Zeit einsickern“.
Für den Film sprechen auch die zahlreichen Nominierungen, zum Beispiel für den Welt-Filmmusik-Preis („World Soundtrack Award“) und für den Jugend-Wahl-Preis („Teen Choice Award“). Wer sich vor dem Kinobesuch noch weiter informieren möchte, sollte die Seite www.walle-derfilm.de von Disney besuchen, denn hier sind sowohl Bilder, Trailer als auch Spiele-Downloads zu finden.
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