•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Demokratie 2008 - Politik für die Generation Ipod


01.11.2008 (A. Zeuschner) Kategorie: Politik

Bild: www.sxc.hu

In unserer Gesellschaft vollzieht sich unaufhaltsam ein Wandel, der übergreifend in alle Lebensbereiche Einzug hält. Im Zuge des Wandels erfolgt eine verstärkte Technisierung, welche eine steigende Bürgerbeteiligung ermöglicht. Die Bürger können ihre politische Meinung heute in vielfältiger Weise ausdrücken und auf politische Entwicklungen direkten Einfluss nehmen. Die Möglichkeiten reichen von Forumsaktivitäten über die Beteiligung an Onlinebürgersprechstunden bis hin zur Mitarbeit an politischen Arbeitsgruppen.

Der gesellschaftliche Wandel stellt auch die Politik vor eine Reihe von Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Sie ist gefordert, sich weiterzuentwickeln und an die allgemeinen Trends anzupassen. Politik muss verständlicher, nachvollziehbarer, ansprechender und offener für jegliche Form der Beteiligung sein, um die Bürger anzuregen, sich politisch zu beteiligen und die Vielzahl an Möglichkeiten überhaupt zu nutzen.

In den USA ist die Weiterentwicklung in der Politik bereits deutlich erkennbar. In kaum einem anderen Land sind Politik und Bürger so stark miteinander vernetzt. Die Amerikaner können sich in vielfältiger Weise politisch äußern und beteiligen. Die modernen Medien bieten den Bürgern eine breite Plattform zur Mitwirkung (eGovernment), welche sehr aktiv genutzt wird.

Bei der gegenwärtigen Präsidentschaftswahl in den USA sind die Entwicklungen eindeutig wahrnehmbar. Beide Präsidentschaftskandidaten haben auf fast allen großen Online-Communities ein eigenes Profil, um sich ausführlich darzustellen und möglichst viele Wähler anzusprechen. Zudem werden in vielfältiger Form Musik- und Videoclips produziert, in denen die Wahlprogramme der Präsidentschaftskandidaten medienwirksam verbreitet werden. Ihre Politik wirkt durch die zahlreichen Internetauftritte jung, dynamisch und zeitgemäß. Eine Studie von www.ArgYou.com zeigt, dass die modernen Medien in dieser Wahl einen entscheidenden Faktor darstellen und auch in Zukunft für die Politik von enormer Bedeutung sein werden.

In Deutschland ist zumindest die Bundeskanzlerin dem amerikanischen Trend gefolgt und veröffentlicht seit Juni 2006 auf ihrer Internetseite in regelmäßigen Abständen kurze Videobotschaften für den Ipod (Podcasts), in dem sie zu den Bürgerinnen und Bürgern spricht. Zusätzlich können auf ihrer Webseite alle wesentlichen Reden in Form von MP3s als „Politik für unterwegs“ heruntergeladen werden. Besonders bei der jüngeren Bevölkerungsgruppe wird das gut angenommen. Alle anderen Politiker sind jedoch im Internet weniger aktiv. Dabei bieten gerade die Medien die Chance ein breites Publikum für die eigenen politischen Ziele zu gewinnen.

Um sich auf den Wahlkampf 2009 vorzubereiten, hat die CDU seit kurzem eine eigene Seite auf der Internetplattform „YouTube“ eingerichtet. Der Wahlkampf soll auf diese Weise auch an die junge Generation herangetragen werden. Zwar steckt der Online-Wahlkampf hierzulande im Vergleich zu den USA noch in den Kinderschuhen, jedoch wird deutlich, dass die Form der Aufbereitung politischer Inhalte zum wesentlichen Indikator in der Politik wird.

Auch die deutschen Gemeinden sind in Bezug auf moderne Kommunikations- und Mitwirkungsmöglichkeiten eher rückständig. Viele Onlineauftritte sind wenig ansprechend und angebotsarm ausgestaltet. Nur auf den Webseiten von Großstädten wie beispielsweise Berlin, Hamburg oder München finden sich überhaupt Möglichkeiten für internetgestützte Bürgerbeteiligung. Die Nachfrage von bestehenden Angeboten sollte alle anderen Kommunen darin bestätigen, hier mehr Geld zu investieren.

Es ist nicht mehr nur wichtig, welche Informationen im Internet stehen, sondern auch wie sie verfügbar sind und inwieweit sie interaktiv ausgestaltet werden. Zukünftig werden alle politischen Instanzen ihr Systemdesign überdenken müssen, um den Ansprüchen der Bürger noch gerecht werden zu können.

Im Internet können Sie sich unter www.bundeskanzlerin.de und de.youtube.com ein eigenes Bild von den Internetauftritten machen und mit uns im Life-Go-Forum über die neuen Trends in der Politik diskutieren.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

Spreadshirt Designer

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in 0.227445 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog