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Das Internet bietet mittlerweile grenzenlose Möglichkeiten um Menschen aller Altersgruppen zu unterhalten. Vor allem die eifrigen Online-Nutzer können sich in Rollenspielforen oder dem Spiel „Second-Life“ jahrelang die Langeweile vertreiben. Selbst diejenigen, die ihr Leben nicht in virtuellen Welten verbringen möchten, finden mit den „Arcade Spielen“ einen kurzen Zeitvertreib. Wer im Internet nach einer Möglichkeit sucht sich mit möglichst viel Spaß, kleinen Überraschungseffekten und ohne Kosten von den wichtigen Dingen des Alltags abzulenken, der sollte die folgenden Spiele ausprobieren.
Paraplüsch - Die Anstalt (Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere)
Den Kuscheltieren dieser Welt geht es schlecht und selbstverständlich sind die Menschen daran schuld. Ein fiktiver Dr. Kindermann hat das erkannt und eine Klinik für die traumatisierten Patienten eingerichtet. Der Spieler tritt in „Paraplüsch - Die Anstalt“, als Vertreter von Dr. Kindermann auf und wird mit der Aufgabe betreut die vorhandenen Patienten zu heilen. Zur Wahl stehen das Nilpferd Lilo (mit Autismus), das Schaf Dolly (mit Wahnvorstellungen), die Schildkröte Dub (mit Sportsucht), die Schlange Sly (mit Wahnvorstellungen) und das Krokodil Kroko (mit Angstzuständen).
Das Spiel begeistert den Nutzer durch die durchaus einfallsreichen Krankheitsgeschichten, sowie Symptome und deren Entwicklungen. Neben den üblichen Therapiemethoden, wie Mal- und Musiktherapie stehen dem Spieler ebenso die Traumanalyse oder gar drastische Maßnahmen wie Medikamentverabreichung zur Auswahl. Doch Vorsicht: Die Heilung des Patienten kann durch eine falsche Therapie nicht nur hinausgezögert, sondern je nach Fall auch gänzlich ausgeschlossen werden.
Pandemic II
Wer schon immer davon geträumt hat als gemeingefährliche Krankheit die ganze Welt zu infizieren, kommt bei „Pandemic II“ ganz auf seine Kosten. Je nachdem wie kurz- oder langlebig das Spielabenteuer sein soll, kann zwischen den Spielversionen „realistisch“ und „relaxed“ gewählt werden. Dem Spieler stehen hier die drei Krankheitserreger Virus, Bakterium oder Parasit zur Auswahl. Dieses Strategiespiel ist nichts für die „Retter dieser Erde“, denn das blutrot hinterlegte Spielmenü samt einer Totenkopffahne kündigt an, dass es in diesem Spiel nicht um das alleinige infizieren geht.
Anhand einer Weltkarte kann der Spieler den Krankheitsverlauf in den einzelnen Ländern mitverfolgen. Je nach Entwicklungsstand der Ausbreitung erhält die Krankheit so genannte Evolutionspunkte, die der Spieler zum Einkauf neuer heimtückischer Symptome, Übertragungswege und Eigenschaften der Krankheit verwenden kann. Doch aufgepasst: Je sichtbarer eine Krankheit durch Husten, Schnupfen oder gar Erbrechen wird, desto eher wird sie entdeckt und die Weltgesundheitsorganisationen werden die Krankheit eindämmen. Wer schon ein paar Länder infizieren konnte, sollte sich nicht allzu früh freuen. Sobald noch nicht betroffene Länder ihre Infrastruktur lahm legen, wird eine weitere Ausbreitung der Krankheit unmöglich. Die Erstversion „Pandemic I“ bietet zwar weniger Extras als der Nachfolger, kann aber ebenfalls online gespielt werden.
Samorost I und II
Friedlich schippert ein kleiner Gnom mit Zipfelmütze auf seiner galaktischen Wurzel durchs All, als sich eine Katastrophe anbahnt. Eine fremde Wurzel steuert geradewegs auf ihn zu. Er macht sich sofort auf den Weg, um den Kurs des anderen Objektes zu ändern und das Spiel beginnt. „Samorost“ ist ein „Point and Click“ Spiel, also nur mit der Computer-Maus zu bedienen. Dank der detailgetreuen Grafik, findet der Spieler sehr schnell einzelne Objekte, die mit der Maus angeklickt werden können. Die Bewegungen der angeklickten Figuren oder Objekte helfen bei der Rätsellösung um ein höheres Spiellevel zu erreichen.
Das Spiel gehört zur Produktgruppe von „Amanita Design“. Während „Samorost I“ online noch als Vollversion spielbar ist, so steht bei der Fortsetzungsversion „Samorost II“ nur eine begrenzte Levelanzahl zur Verfügung. Diese Einschränkung behindert jedoch nicht den stundenlangen Spielspaß. Das Grafikdesign und die phantasievolle Rätselwelt erfordern vom Anwender sowohl Logik als auch Freude am Entdecken. Wer nicht soviel Ehrgeiz hat, „Samorost“ in einem Stück zu spielen, der kann durch angezeigte Levelcodes jederzeit unterbrechen ohne wieder von vorne anfangen zu müssen.
Abgesehen von „Paraplüsch - Die Anstalt“ sind alle Spiele nur in englischer Sprache verfügbar. Die Internet-Version von „Samorost II“ ist zwar nur auf einige Levels beschränkt, jedoch auch für deutsche Nutzer als Vollversion käuflich. Die übrigen Spiele werden bisher nur online auf den jeweiligen Internetseiten bereitgestellt. Wer nicht genug kriegt von den psychisch instabilen Patienten aus „Paraplüsch – Die Anstalt“, kann sich die richtigen Kuscheltiere zum Anfassen online bestellen. Während „Pandemic II“ wahrscheinlich eher Männer anspricht, so fühlen sich Frauen besonders der Heilung der Kuscheltiere in „Paraplüsch – Die Anstalt“ zugetan. „Samorost I und II“ beziehen sich auf eine größere Zielgruppe, die die Logik und bildhafte Sprache des Spiels versteht.
Auf folgenden Links können Sie sich selbst ein Bild von den hier vorgestellten Spielen machen:
Parapluesch – Die Anstalt für misshandelte Kuscheltiere
Pandemic I und Pandemic II
Samorost I und Samorost II
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