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Robbie rockt Berlin mit gebrochenem Arm
17.10.2005 (A. Krause)
Kategorie: Kultur
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Um sich von Robbie unterhalten zu lassen, hatten die Fans für eine Karte offiziell knapp hundert Euro gezahlt, auf dem Schwarzmarkt wurde sogar das Doppelte geboten. Dafür hauchte Robbie Williams ihnen in perfektem Deutsch ein „Ich lieben euch“ entgegen. Doch all die Liebe reichte nicht, um den fanatisch klatschenden Zuschauern noch eine Zugabe zu gönnen.
Robbie Williams sagte am Ende des Konzerts unter Stöhnen: „Ich habe mir den Arm gebrochen.“ Er habe sich wegen des Konzerts eine starke Spritze geben lassen, deren Wirkung im Laufe des Konzerts aber offensichtlich nachließ. Selbst die Fans konnten das erkennen: Ständig rieb sich der 31-Jährige den rechten Arm und wechselte das Mikrofon in die linke Hand.
Das Konzert von Robbie Williams im Berliner Velodrom am 16. Oktober 2005 war weltweit das einzige Konzert zum Start seiner neuen CD „Intensive Care“, für die er sich zwei Jahre und damit so lange wie nie zuvor, für ein Album Zeit gelassen hatte.
Viele der Titel erinnern an die Musik der 80er Jahre. Aber auch Reggae-Klänge sind zu hören, beispielsweise in der vorab ausgekoppelten Single „Tripping“, die schon seit einigen Tagen im Radio und Fernsehen läuft.
Das Konzert in Berlin wurde in verschiedene Kinos in Deutschland und auch ins Ausland übertragen.
Am Freitag, den 14. Oktober 2005 hatte Robbie Williams in einer großen Promotion-Aktion in Berlin sein Album den bereits aus aller Welt angereisten Kritikern vorgespielt, die danach in der Mehrzahl eher mäßig begeistert waren.
Für die Fans ist das aber ganz egal. Weltweit hat der Brite bisher rund 35 Millionen Alben verkauft und auch dieses Solo-Album des Ex-Mitglieds der Boyband „Take That“ dürfte es wieder auf Platz eins der Charts schaffen.
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