•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Die Methoden der Datendiebe


10.11.2008 (J. Lieberwirth) Kategorie: Computer

Bild: www.stock.xchng.de

Wie sicher ist eigentlich der digitale Geldverkehr? Diese Frage stellen sich viele Bundesbürger zu Recht. Im Jahr 2007 betrug der verursachte Gesamtschaden 20 Millionen Euro. Obgleich in Deutschland die Sicherheitsvorkehrungen für Datenraub an Geldautomaten oder im Internet auf höchsten Standards sind, so arbeiten Kriminelle heutzutage nicht minder erfolgreich als noch vor zehn Jahren, nur eben auf anderem Niveau. Einige dieser Methoden werden im Folgenden vorgestellt.

Datenspionage am Bankautomaten

Die scheinbar einfachste und doch gerissenste Form von Datenraub findet häufig unbemerkt an Geldautomaten statt. Bankkunden geben ihre Karten in einen manipulierten Kartenschlitz, ein Magnetstreifen kopiert die Daten der Bankkarte und eine von den Betrügern installierte Minikamera zeichnet die PIN-Eingabe auf. Eben weil viele Menschen keinen derartigen Betrug vermuten, werden die gefälschten Vorrichtungen selten erkannt. Die Attrappen geben äußerlich keinen Anlass zum Misstrauen weshalb von einer Mitschuld der Betroffenen definitiv keine Rede sein kann. Neben Geldautomaten dienen neuerdings auch Kartenterminals in Geschäften als Mittel zum Zweck. Bargeldloses zahlen im Supermarkt sollte also besser vermieden werden.

Deutsche Bankkunden brauchen zumindest keinen inländischen Betrug befürchten. „In Deutschland können sie keine Kartendubletten einsetzen“, sagt Thomas Schlüter vom Bundesverband deutscher Banken. Zusätzliche Echtheitsmerkmale im Plastik einer Kontenkarte dienen zur sicheren Identifikation einer Fälschung. Aus diesem Grund räumen die Betrüger im Ausland mit gefälschten Bankkarten deutsche Konten leer. Ursache dafür ist, dass in anderen europäischen Ländern noch nicht dieselben Sicherheitsvorkehrungen herrschen. Ein einheitlicher Chip für Bankkarten soll bis zum Jahr 2010 endlich die Datenspionage an Geldautomaten verhindern.

Betrugsopfer wider Willen

Eine recht bekannte Methode, um an persönliche Daten, Passwörter oder Kontodaten zu gelangen ist das sogenannte „Password-Fishing“, kurz „Phishing“. Früher handelte es sich hierbei um E-Mails der Betrüger, die die Aufforderung enthielten, die Bankdaten online auf den neuesten Stand zu bringen. Anstatt mit einem Bankinstitut waren sie jedoch mit einer Seite der Kriminellen verlinkt. Die Eingabe der verlangten Daten führte selbstverständlich einen finanziellen Verlust mit sich und war eine einfache Möglichkeit für die Diebe, sich an fremden Vermögen zu bereichern. Diese Form des Betruges hat allerdings an Bedeutung verloren, da die E-Mails meist durch die wiederholte Versendung und das teilweise dilettantische Format einfach zu erkennen waren.

Heutzutage werden von den Betrügern Schadprogramme entwickelt, die sich auf der Festplatte der Betroffenen einnisten und von dort aus alle wichtigen Informationen an die Kriminellen weitergeben. Eine gesteigerte Form des „Phishing“ ist das „Pharming“. Hierbei wird der Internetnutzer selbst bei korrekter URL-Eingabe auf die Betrügerseite umgeleitet. Dies geschieht häufig durch unentdeckte Sicherheitslücken im Browser. Die Gefahr von „Pharming“ wird allgemein höher eingeschätzt, da die Internetuser selbst nicht erkennen können, ob sie sich auf der Internetplattform des gewünschten Betreibers oder auf einer gefälschten Seite befinden.

Während der Kunde sich bei Bankkarten-Betrug kaum selbst schützen kann, so gibt es im Bereich Internet viele Möglichkeiten seinen Computer vor Angriffen zu sichern. Antivirenprogramme und Firewalls beseitigen Sicherheitslücken und machen die Internetnutzung weitaus angenehmer. Installierte Software sollte nach einiger Zeit auf Updates überprüft werden um die Entstehung von Sicherheitslücken von vorneherein zu vermeiden. Am Einfachsten und Sichersten ist es jedoch kein Passwort oder Kontodaten im Computer zu speichern. Denn wo nichts ist, kann auch nichts gefunden werden.

Weitere Informationen über die Themen „Phishing“ und „Pharming“ erhalten Sie im Life-Go Artikel „’Phishing’ und ‚Pharming’ – Der Betrug im Netz“.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

Mondmakler.de - echtes Grundstück auf dem Mond

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in -0.760357 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog