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Noch all zu gut sind Löwe Alex, Zebra Marty, Nilpferd Gloria und Giraffe Meman von ihrem ersten Abenteuer in Erinnerung. Seit dem 4. Dezember 2008 hat sie das Heimweh nach ihrem Zoo in New York gepackt, so dass sie sich mit Hilfe der Pinguine auf den Rückweg dort hin machen wollen. Der in den USA von Mireille Soria und Mark Swift produzierte DreamWorks-Animationsfilm ist ohne Altersbeschränkung und somit für Groß und Klein geeignet. Für 90 Minuten Spaß garantieren die Drehbuchautoren und Regisseure Etan Cohen, Eric Darnell und Tom McGrath.
Nachdem die Pinguine ein altes Flugzeugwrack repariert haben, geht es auf die Reise. Neben den vier Freunden sind auch Lemurenkönig Julien und sein Privatsekretär Maurice mit dabei. Doch der Flug endet nicht wie geplant in New York, sondern, wie der Name „Escape to Africa“ schon verrät, in der Steppe Afrikas. Verblüfft stellen die vier New Yorker fest, dass sie nicht einmalig sind. Hier auf dem schwarzen Kontinent gibt es viele Artgenossen. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt und mancher von ihnen kehrt zu seinem Ursprung zurück.
So findet Löwe Alex seine Eltern wieder und will die Aufnahmeprüfung in das Rudel bestehen. Gloria wird von einem Nilpferd-Männchen umschwärmt und bemerkt dadurch nicht, welche Gefühle Meman für sie hat. Für Zebra Marty ist es eine ganz neue Erfahrung, dass er seine Individualität einbüßen muss. Doch daran gewöhnt er sich schnell und genießt es, endlich verstanden zu werden. Auf eine alte Bekannte treffen die vier Freunde hier im Reservat auch: die energische, ältere Dame aus New York, die der „bösen Mietzekatze“ schon in Teil 1 eingeheizt hat.
„Madagaskar“ 2 folgt dem bewährten Konzept erfolgreicher Animationsfilme, menschliche Stereotype in Tierfiguren zu projizieren und sie anschließend mit prominenten Stimmen zu dekorieren“, so der Bayrische Rundfunk. Für die deutsche Version stellen Jan Josef Liefers, Bastian Pastewka, Rick Kavanian sowie die Fantastischen Vier ihre Stimmen zur Verfügung. „Wie meist bei DreamWorks gibt es keinen straffen Handlungsbogen, sondern eine Vielzahl Erzählstränge, die sich in einzelnen Sketchen mit teilweise entwaffnend kaltschnäuzigem Slapstick und Sitcom-Wortwitz verdichten“, meint der Bonner General Anzeiger.
Die Natur in Afrika ist gut animiert, bei der Darstellung der Tiere haben sich die Macher jedoch nicht weiterentwickelt. Mit dem Konkurrenzfilm „Wal-E“ von Pixar kann „Madagascar 2“ technisch nicht mithalten. Dennoch ist der Film eine Freude für die ganze Familie und erinnert ein wenig an „König der Löwen“. Der Erfolg ist jedoch eher auf Teil 1 zurückzuführen. Ein süßer Film, der leider nicht ganz so gut, wie „Madagascar 1“ ist. Die heimlichen Stars bleiben wieder einmal die Pinguine.
Für alle nun neugierig Gewordenen gibt es einen visuellen Einblick durch den Trailer. Falls Sie den Film schon gesehen haben, interessieren wir uns für Ihre Meinung. Wie hat Ihnen „Madagascar 2“ gefallen? Waren Sie enttäuscht, da Ihre Erwartungen angesichts des ersten Teils nicht erfüllt wurden oder hat Sie der Film gut unterhalten? Diskutieren Sie mit im Life-Go-Forum.
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