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Seit 11. Dezember 2008 läuft die neue US-amerikanische Tragikomödie mit Meg Ryan in den deutschen Kinos. „The Women – Von großen und kleinen Affären“ ist ein Film von beziehungsweise mit Frauen, für Frauen. Dabei handelt es sich um eine Neuverfilmung, bei der Diane English das Drehbuch schrieb und gleichzeitig auch zum ersten Mal in ihrer Karriere Regie führte. Er ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Die Handlung der 114-minütigen Produktion ist schnell erzählt. Die Vorzeigehausfrau Mary Haines (Meg Ryan) findet heraus, dass ihr bis dahin als perfekt geglaubter Ehemann eine Affäre mit der Parfümverkäuferin Crystal Allen (Eva Mendes) hat. Ihre besten Freundinnen, die Chefredakteurin Sylvie Fowler (Annette Bening), mehrfache Mutter Edie Cohen (Debra Messing) und die lesbische Schriftstellerin Alex Fisher (Jada Pinkett-Smith) versuchen ihr mit gut gemeinten Ratschlägen zu helfen. Es kommt zu zahlreichen Streitereien zwischen den Freundinnen, dabei zeigt sich, dass ein Unglück selten allein kommt und auch Freundschaften vorübergehend zerbrechen können.
Meg Ryan ist in erster Linie aus Liebesfilmen, wie „E-Mail für dich“ und „Kate und Leopold“, bekannt. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie bereits mehrfach nominiert, sogar für den Golden Globe. Gewonnen hat sie allerdings bisher nur den American Comedy Award. Annette Bening hat ihre Berühmtheit unter anderem durch das Drama „American Beauty“ erarbeitet. Debra Messing hingegen ist ein Fernsehstar, der die Welt mit der US-amerikanischen Serie „Will and Grace“ immer wieder zum Lachen brachte. Jada Pinkett-Smith, die Ehefrau von Will Smith, kommt aus einem ganz anderen Genre. Bekannt wurde sie durch „Matrix – Reloaded“ und „Collateral“.
Von der Handlung bietet der Film leider nichts Neues. Der Ablauf ist vorhersehbar und der Zuschauer hat hin und wieder das Gefühl alles schon einmal gesehen zu haben. Der Trend vier weibliche, miteinander befreundete Rollen in den Mittelpunkt zu stellen hat sich jedoch seit Fernsehserien wie „Sex and the City“ und „Desperate Housewives“ bewährt. Entscheidend ist dabei die Auswahl der Darstellerinnen. Meg Ryan und Annette Bening spielen ihre Rollen hervorragend. Der Zuschauer kann mit den beiden lachen, weinen, peinlich berührt und auch wütend sein. Auch die beiden eher im Hintergrund agierenden Figuren sind besonders gut dargestellt.
Die Pressestimmen gehen bei der Tragikomödie stark auseinander. Die Internetseite www.filmstarts.de rät zum Beispiel davon ab Geld für einen Kinobesuch auszugeben. Andererseits lobt die Internetseite www.kino.de die Neuverfilmung des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1939. Bei der internationalen Filmdatenbank www.imdb.com wurde der Film von den Nutzern als durchschnittlich bewertet.
Life-Go meint dazu, dass „The Women“ durch die Tiefe und Verbundenheit der vier Frauen besticht. Ein stilistisches Element, das den Film außergewöhnlich macht, ist, dass während der gesamten Laufzeit kein einziger Mann gezeigt wird. Weder in Haupt-, noch in Nebenrollen, nicht einmal männliche Statisten tauchen auf. Alles in allem bietet der Film großartiges schauspielerisches Talent, das den Zuschauer die seichte und vorhersehbare Handlung vergessen lässt. Hier finden Sie den Trailer: thewomen.warnerbros.com
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