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Gedicht: Weihnachtszauber
21.12.2008 (A. Esposito)
Kategorie: Specials
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Spürst du den Zauber der weihnachtlich’ Zeit,
der jährlich die Menschen erweckt,
wie Sphärenmusik voller Heimlichkeit
sich sehnend in Herzen versteckt?
Sieh in die Augen im Kindergesicht
erstrahlen in glänzendem Glück,
wenn stumm sie verharren vor Kerzenlicht,
das warm sich verzehrt Stück um Stück?
Stumm liegt die Pracht weißer Winteridyll’,
die eiskalt den Boden bedeckt.
Mit wehenden Lüften schleicht leise und still
ein Duft, der nach Weihnachten schmeckt.
Glockengeläut tönt vom Kirchturme fein,
das weit in der Ferne verstummt.
Schlummernd ruhn Wiesen, Wald und Gestein,
in glitzerndem Flair eingemummt.
Froh klingen Lieder vom Christkinde auch,
das unterm Tannenbaum schweigt,
der zierend geschmückt in weihnachtlich’ Brauch
sich andachtsvoll vor ihm verneigt.
Keimender Friede durchwandert die Zeit,
Erinnrung an Kindheit erwacht.
Siegreiche Hoffnung in festlichem Kleid
träumt von der Heiligen Nacht.
Geblieben sind all deine sehnenden Träume,
die du geträumt hast als Kind,
wie scheintote Wurzeln uralter Bäume,
die längst jedoch abgeholzt sind.
Life-Go bedankt sich herzlich für den kreativen Adventsbeitrag der Gastautorin! Unseren Lesern möchten wir die Sammlung lyrischer Werke auf ihrer Seite ans Herz legen: www.anette-esposito.org
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