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23. März - Wenn Wetterfrösche ins Rampenlicht treten


23.03.2009 (N. Grünbauer) Kategorie: Welt

Bild: www.sxc.hu

Das tägliche Wetter beeinflusst die Lebensabläufe der Menschen. Bei Regen, Schnee oder allzu starkem Wind bleiben viele lieber zuhause. Scheint hingegen die Sonne, spielt sich das Leben vor allem im Freien ab. Trotzdem stellen sich nur wenige die Frage, wie das Wetter gemessen wird und eine Vorhersage entsteht, denn es wird als eine Selbstverständlichkeit angesehen. Am 23. März findet der Internationale Tag der Meteorologie statt, wo auf jene Entwicklungen rund um das Thema Wetter hingewiesen werden soll.

Erinnern soll der Weltwettertag an die Gründung der „Weltorganisation für Meteorologie“ (WMO) im Jahre 1950. Seitdem hat sich die Organisation rasant entwickelt, sodass heute 188 Staaten zu den Mitgliedern zählen. Das zentralste Ziel der WMO ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wetterdiensten zu ermöglichen. Weitere Bestrebungen sind die Errichtung und der Betrieb meteorologischer Zentralstellen sowie die verstärkte Kooperation mit Landwirtschaft, Luft- und Schifffahrt.

Unter dem Motto „Wetter, Klima und die Luft, die wir atmen“ finden am 23. März viele Aktionen und Veranstaltungen statt. Wissenschaftler und Meteorologen versuchen mit dem Thema auf die ständige Verschlechterung der Luft aufmerksam zu machen. Eingriffe von Menschenhand, wie das ständige Wachstum der Industrien oder das vermehrte Verkehrsaufkommen, sind Hauptgründe dafür. Durch gemeinsame internationale Programme soll die Kommunikation untereinander und die Aufmerksamkeit für Umweltprobleme verstärkt werden.

Dabei hilft unter anderem das „World Weather Watch“-Programm (Weltwetterbeobachtung), welches rund um die Uhr das Wetter auf der ganzen Welt aufzeichnet. Es liefert Daten für Prognosen. Das gut ausgebaute Netzwerk kann nur durch die nationalen Wetterstationen verwirklicht werden. Der Deutsche Wetterdienst wurde 1952 gegründet und sorgt seitdem dafür, dass vor Gefahren rechtzeitig gewarnt werden kann.

Nationale Wetterdienste arbeiten auch intensiv mit den Wetterredaktionen der verschiedensten Medien zusammen. Sie sorgen dafür, dass in den Studios die Wetterkarten mit den richtigen Daten versorgt werden. Der Großteil der Bürger verfolgt täglich die Wetterpräsentationen. Was im Fernsehen so real aussieht, ist in Wahrheit ein technisches Geschick. Die Moderatoren stehen vor blauen Videowänden, welche erst in der Übertragung mit den notwendigen Karten gezeigt werden. Trotz der technischen Tricks werden die Aussichten für den nächsten Tag von den Moderatoren immer charmant dargeboten.

Ob am Internationalen Tag der Meteorologie die Sonne scheint, können uns die Wissenschaftler und Wetterfrösche zwar vorhersagen, aber einen Einfluss darauf haben sie nicht. Die Menschen aber im Bezug auf Klimaänderung und Umweltverschmutzung zu sensibilisieren, stellt für sich alleine gesehen schon ein schwieriges Ziel dar. Es zu erreichen, wäre ein großer Fortschritt.



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