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7. Deutscher Fernsehpreis 2005: Die Gewinner
26.10.2005 (G. Elsbeck)
Kategorie: Kultur
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Am Samstag, den 15. Oktober 2005 wurde in Köln der 7. Deutsche Fernsehpreis verliehen. Die Gala wurde am Abend des darauf folgenden Sonntags (16.Oktober) im Fernsehsender Sat.1 ausgestrahlt. Die Moderatoren der Veranstaltung waren Hugo Egon Balder und Anke Engelke. Die Gewinner der Preise wurden vorab von einer unabhängigen Jury festgelegt.
Insgesamt holte die ARD für bei ihr ausgestrahlte Sendungen und Filme, sowie der daran mitwirkenden Künstler die meisten Preise, gefolgt vom ZDF. Dahinter lagen Sat.1 und RTL, zu guter letzt folgten die dritten Programme. Außenseiter war Premiere mit nur einer honorierten Sendung.
Der einzige Musik-Act der ganzen Verleihung wurde von Stefan Raab und der „Heavy-Tones-Big Band“ präsentiert. Dabei hatte der Pro7-Moderator große Unterstützung durch Max Mutzke und Helge Schneider. Dieser Auftritt und ein witziger Act der Moderatoren und hauptberuflichen Comedians Balder und Engelke waren die einzigen lustigen und abwechselungsreichsten Parts der Sendung.
Darüber hinaus hörte man von den Gewinnern, die ihre Preise alle zu recht gewannen, immer nur den wenig überzeugenden Satz: „Na, damit hätte ich nicht gerechnet!“ Bitte denkt euch doch für das nächste Mal etwas Geistreicheres aus! Der nächste Preis kommt 2006 bestimmt.
Hier eine vollständige Auflistung der Gewinner:
Bester Fernsehfilm / Mehrteiler:
„Marias letzte Reise“ (ARD)
Beste Krimi-Reihe:
„Polizeiruf 110: Der scharlachrote Engel“ (ARD)
Beste Regie Fernsehfilm/Mehrteiler:
Hermine Huntgeburth für „Der Boxer und die Friseuse“ (ARD)
Bestes Buch Fernsehfilm / Mehrteiler:
Eckhard Theophil für „Der Boxer und die Friseuse“ (ARD)
Bester Schauspieler Fernsehfilm:
Sebastian Koch für „Speer und Er“ (ARD)
Beste Schauspielerin Fernsehfilm:
Monica Bleibtreu für „Marias letzte Reise“ (ARD)
Bester Schauspieler Nebenrolle:
Michael Fitz für „Marias letzte Reise“ (ARD)
Beste Schauspielerin Nebenrolle:
Birge Schade für „Hotte im Paradies“ (ARD)
Beste Kamera:
Ngo The Chau für „Tatort: Scheherazade“ (ARD)
Bester Schnitt:
Brigitta Tauchner für „Bettgeflüster & Babyglück“ (Sat.1)
Beste Musik:
Annette Focks für „Bella Block: …denn sie wissen nicht, was sie tun“ (ZDF), „Das Gespenst von Canterville“ (Sat.1), „Marias letzte Reise“ (ARD) und „Wellen“ (ZDF)
Beste Ausstattung:
Knut Löwe (Szenenbild) und Lucie Bates (Kostümbild) für „Die Kirschenkönigin“ (ZDF)
Beste Serie:
„Abschnitt 40“ (RTL)
Bester Schauspieler Serie:
Ulrich Mühe für „Der letzte Zeuge“ (ZDF)
Beste tägliche Serie:
„Verliebt in Berlin“ (Sat.1)
Beste Sitcom:
„Nikola“ (RTL)
Beste Comedy:
„Schillerstraße“ (Sat.1)
Beste Unterhaltungssendung / Beste Moderation Unterhaltung:
„Clever! Die Show, die Wissen schafft“ mit Wigald Boning und Barbara Eligmann (Sat.1)
Beste Dokumentation:
„Kanalschwimmer“ (ZDF)
Beste Reportage:
„Die Story: Schusswechsel“ (WDR)
Beste Informationssendung:
„Fall Deutschland“ (ZDF)
Beste Moderation Information:
Claus Kleber für das „Heute Journal“ (ZDF)
Beste Sportsendung:
Sebastian Hellmann für die Moderation von „Fußball: Champions League live“ (Premiere)
Förderpreis (Gesetzter Preis):
Josefine Preuß für „Abschnitt 40“ (RTL)
Ehrenpreis:
Dietmar Schönherr für sein Lebenswerk
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