|
|
Am 8. Mai ist Muttertag!!!
05.05.2005 (D. Rößeler)
Kategorie: Panorama
|
|
Der Ursprung des Muttertags
Wie bei vielen unserer heutigen Festen und Ehrentagen ist deren Ursprung schon in früheren Zeiten zu finden. Der Sonntag (Lätare) wurde in England von auswärts lebenden Kindern genutzt, um die Eltern zu besuchen (go-mothering) und sich bei der Mutter mit kleinen Geschenken zu bedanken.
In Thüringen war Lätare (Mittfasten Sonntag) allgemeiner Besuchstag mit großzügiger Bewirtung von Verwandten. Ähnliche Traditionen sind aus der Champagne und aus Wallonien bekannt.
Schon der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe schrieb gewissermaßen als Hommage an seine Mutter:
„Vom Vater hab’ ich die Statur,
des Lebens ernstes führen,
vom Mütterchen die Frohnatur,
die Lust zu fabulieren.“
Der Muttertag ist in vielen Ländern am 2. Sonntag im Mai, wie auch hier bei uns in Deutschland. Die Norweger haben ihn bereits am 1. Sonntag im Februar gefeiert, die Argentinier dagegen feiern den Muttertag erst am 2. Sonntag im Oktober!
Sagen Sie: „Danke, Mama!“
Trotzdem stellt sich zum Muttertag immer wieder die gleiche Frage: „Was soll man bloß schenken?“ Wie wäre es mit dieser Idee: Schnappen Sie sich ihre Mutter und führen sie einfach in ein tolles Restaurant aus! Oder schenken Sie ihr mal einen Massage-Gutschein zum Entspannen! Das tut ihr bestimmt gut, nach dem ganzen Stress, den sie im Alltag des Jahres zu bewältigen hat.
Wichtig ist: Es geht nicht um dicke Geschenke, sondern eher um die Anerkennung der Dinge, die eine Mutter für ihr(e) Kind(er) leistet und dafür, dass sie ihre Kind(er) bis zum eigenen selbständigen Leben begleitet, so gut sie kann. Aber Vorsicht – es gibt auch Mütter, die gar nichts vom Muttertag halten, weil dieser eine Tag nicht gerade sehr aussagekräftig ist und vor allem leider auch ein sehr kommerzieller Tag geworden ist.
|
|