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Mehr Unfälle durch Fahranfänger
17.05.2005 (C. Elsner)
Kategorie: Panorama
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Die Unfälle mit Todesursache, welche durch Führerschein-Neulinge verursacht wurden, oder diese wenigstens beteligt waren, haben sich in den letzten Monaten deutlich erhöht. Dies mag zum einen an der Unerfahrenheit der jungen Leute im Verkehr liegen, zum anderen aber auch an deren Selbstüberschätzung.
Die Zulassung eines Führerscheins ab 17 Jahren wird daher von der Allgemeinheit mit wachsender Sorge betrachtet. Dies belegt eine Studie des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2002, in dem fast 1.500 von 6.850 Verkehrstoten bei Unfällen ihr Leben ließen, die durch junge Menschen aus der Gruppe der 18-25 Jährigen verursacht wurden. Die Ursache hier: zu wenig Fahrpraxis.
Es gibt (wie z. B. in Niedersachsen) Modellversuche, um dies zu verhindern, indem man 17-jährige im Beisein ihrer Erziehungsberechtigen am Straßenverkehr teilnehmen lässt, in der Hoffnung, dass man durch dieses Modell die Zahl der Verkehrsunfälle, in die Jugendliche verwickelt sind, verringern kann.
Zu diesem Versuch hat augenscheinlich das amerikanische Gesetz Anlass gegeben, welches jungen Menschen schon mit 16 erlaubt, den Führerschein zu machen. Allerdings ist es in den USA auch Gesetz, dass man erst mit 21 Jahren an Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten kommt. Eines der größten Probleme hierzulande liegt im Straßenverkehr.
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