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Gin, Whiskey, Bier, Wodka und wie sie noch alle heißen: Diese hochprozentigen Versuchungen sind oft ausschlaggebend dafür, dass wir uns nur allzu oft nicht zurückhalten (können) und mehr davon trinken, als für unseren Körper gut wäre. Und selbst wenn man sich am Partytag noch als Salonlöwe oder schillernde Partyqueen feiert - der nächste Morgen kommt bestimmt und rächt jede Zügellosigkeit!
Wie Sie den „day after“ trotz Müdigkeit, Kopfweh und flauem Magen doch noch sinnvoll nutzen können und ihn nicht nur im Bett verbringen müssen, wird Ihnen dieser Artikel verraten.
Gerade vor und nach den Silvesterfeierlichkeiten konnte man sie wieder in jeder Zeitschrift und jedem Magazin lesen: die Kater-Tipps. Die Mittel, um die gehassten Begleiterscheinungen von Alkohol einzudämmen, werden immer umfangreicher. Kein Wunder, sie werden immer wieder für Anlässe aller Art gebraucht und gerne beherzigt: liegt doch der pro Kopf-Verbrauch an Alkohol in Deutschland bei bis zu 145,5 Liter jährlich!
Altbekannte Hausmittel wie Salzheringe, Rollmöpse (die übrigens schwer verdaulich und somit nur bedingt zur Bekämpfung der Kater-Erscheinungen geeignet sind) sowie leichte Hühnersuppen haben inzwischen gewaltige Konkurrenz durch Produkte erhalten, deren Konsument sich Einhalt in weitere Kater-Stimmung erhofft.
Was aber, wenn man trotz Aussicht auf Müdigkeit, flauen Magen und migräneartigen Kopfschmerzen am Partytag nicht auf seine Gläschen Wein verzichten will um richtig in Feierlaune zu kommen? Wir haben hier die besten Tipps zusammengefasst:
Kater-Vorbeugung: Der Tag der Feier
Am besten ist es, sich schon vor und während Feierlichkeiten aller Art auf kommenden (übermäßigen) Alkoholkonsum vorzubereiten. Dies geschieht am besten mit dem Genuss von viel Mineral- oder Leitungswasser, welches verhindert am nächsten Morgen von einem allzu großen Brummschädel geplagt zu werden. Am besten ist es, zu jedem Glas Alkohol, oder zumindest zu jedem zweiten, ein Gläschen Wasser zu trinken und den Abend auch so ausklingen zu lassen.
Mit Aspirin bereichert kann diese Maßnahme äußerst effektiv auf Kreislauf und Befinden wirken! Wer auf eine Alternative zu Wasser zurückgreifen will, sollte sich an einer warmen Hühnerbrühe laben. Wichtig ist nur, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da Alkohol dem Körper Wasser und somit auch Nährstoffe entzieht. So sinkt der Blutzuckerspiegel ab - der Hauptgrund für einen Brummschädel am nächsten Morgen.
Eine fettreiche Mahlzeit ca. zwei Stunden vor der Feier ist ebenso anzuraten, da Fett die Aufnahme von Alkohol ins Blut hemmt und den Promille-Wert in verträglicheren Dosen abgibt. Von Eiern bis Pommes mit Mayonnaise ist hierbei alles erlaubt. Ausnahmsweise gilt: je fettreicher, desto besser. Das genießen von Knabbereien während einem Trinkgelage ist ebenso gestattet, da es den Kreislauf stärkt: Erdnüsse und Chips sorgen ebenfalls dafür, dass weniger Alkohol ins Blut gelangt. Zucker sollte jedoch, wie „am Tag danach“ ein Tabu sein, da es etwaige Kater-Beschwerden nur verstärkt.
Wahre Wunder soll auch fruktosehaltiger Honig auf einem Stück Brot vollbringen, da er, im Gegensatz zu Zucker, den Alkoholabbau im Körper fördert. „Dies verhindert den raschen Wechsel der Alkoholspiegel, der für den Kopfschmerz am „Morgen danach“ verantwortlich ist“, so Dr. Merle Diamond, Direktorin der Diamond Headache Clinic in Chicago. Wer keinen Honig mag, darf sich auch mit Tomatensaft eindecken: auch er ist fruktosehaltig und hilft, Alkohol effizienter zu verbrennen.
Des Weiteren wird empfohlen, alkoholische Getränke nicht durcheinander zu trinken und auf die trockenen Varianten zurückzugreifen. „Trinkt man zu viele Alkoholsorten durcheinander, überfordert das den Körper. Er kann die verschiedenen Wirkstoffe nicht verarbeiten“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid-Infodienst, den Vorgang. Bei warmen Getränken wie Punsch und dergleichen ist ebenso darauf zu achten, dass sie mit Maß getrunken werden, denn auch sie enthalten eine Menge Zucker.
Die schlimmsten „Nachwehen“ wurden übrigens bei Brandy festgestellt. Dieser führt die Liste der Getränke mit den schlimmsten Nachwirkungen vor Rotwein, Rum, Whiskey, Weißwein und Gin an. Beachten Sie auch, dass süße Weine und kohlensäurehaltige Getränke schneller wirken als zucker- und sprudelfreie.
Kater-Behandlung: Der Tag danach
Sollte man, entgegen aller Vorsätze, doch zu stark bei alkoholischen Getränken zugelangt haben, gibt es folgende Optionen, um den Tag doch noch schön gestalten zu können:
Ein Spaziergang an der frischen Luft nach ausgiebigem Schlaf lässt Ihren Körper Sauerstoff tanken, den er dringend benötigt. Sie werden sich danach viel frischer fühlen. Also auf, sobald Sie sich dazu in der Lage fühlen! Als Raucher oder Raucherin verzichten Sie jetzt auch am besten auf Zigaretten, was aber nach einer durchgezechten Nacht nicht allzu schwierig sein dürfte.
Anschließend sind eine warme Dusche, Zähneputzen und das Anziehen frischer Kleidung empfehlenswert. Das macht fit für den Tag und den Kopf frei. Um den Flüssigkeitsverlust weiterhin einzudämmen, sollte man sich (am besten im Stundentakt) Wasser zuführen.
Ganz wichtig jedoch ist ein ausgiebiges Frühstück, auch wenn man sich dazu nicht recht in der Lage fühlen sollte. Als altbewährt und gut wird vielfach der Verzehr von Rühreiern angesehen, aber auch Vollkornbrot und Obst helfen über Durchhänger hinweg und füllen Ihren Körper wieder mit wichtigen Salzen und Mineralen. Überdies hilft das Vitamin C im Obst der Leber, den Alkohol abzubauen. Aber auch auf warme Hühnersuppe und salzige Heringe darf neben Salzstangen, Senfeiern oder sauren Gurken zurückgegriffen werden. Auf kohlensäurereiche Getränke und Kaffee sollten sie am „Tag danach“ weitgehend verzichten.
Der Vollständigkeit halber zu erwähnen: Hartgesottene Partyhasen schwören darauf den Morgen damit zu beginnen, wo der Abend aufgehört hat. Ein kleiner Schluck Radler oder Bier sollen angeblich, auch wenn es sich kurios anhört, den Alkoholabbau fördern, da sie die Leberfunktion erneut anregen. Einige Experten meinen hierzu, dass weiterer Alkoholgenuss am Tag danach den Kater jedoch nur hinauszögert - und keinesfalls verschwinden lässt.
Wenn Sie kein Bier mehr trinken oder sehen können, kann eine „Bloody Mary“ helfen. (Allerdings übernimmt Life-Go keine Gewähr für mögliche Nebenwirkungen!)
Hier das Rezept für eine Bloody Mary
Etwas gecrushtes Eis
4 cl Wodka
1 cl Zitronensaft
12 cl Tomatensaft
1 rohes Eigelb
Pfeffer
Tabasco
Selleriesalz
Worcestershire-Sauce
Wodka in ein hohes Glas füllen, Tomatensaft und rohes Eigelb dazu geben. Mit Pfeffer, Tabasco, Selleriesalz und Worcestershire-Sauce pikant würzen und gut umrühren.
NA DANN PROST!
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