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Auszug aus „Zugriff!“ von Niels Peter Henning
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„Darin hast du ja Übung“, zischte eine Stimme direkt neben Hasslers Ohr. Bevor er reagieren konnte, wurde seine Waffe mit eisernem Griff gepackt und seinen Händen entrissen. Ein muskulöser Arm legte sich um seinen Hals und drückte zu. Hassler versuchte, sich zu verteidigen, doch seine Position machte jede Gegenwehr sinnlos. Der Angreifer packte Hasslers Unterarm und verdrehte ihn brutal nach hinten. Hassler schrie auf, als sein Ellbogen mit einem trockenen Knall brach. Der Schmerz überwältigte ihn! Eine Sekunde später gab der Angreifer sein Opfer frei. Hassler wandte sich wimmernd zu seinem Peiniger um - und erstarrte.
„Vieth?“
Der stämmige Dealer schaute ihn grinsend an.
„Das ... das kann nicht sein!“
Vieth schüttelte grinsend den Kopf. „Ja, ich weiß schon. Du hast mich erschossen, ich müsste eigentlich tot sein, all dieser Scheiß und Blablabla.“
Hassler musterte sein Gegenüber fassungslos. Ohne Zweifel, es war Vieth, der da vor ihm stand. Er war unglaublich blass. Die Haare klebten fettig und strähnig an seinem Kopf, und sein Gesicht schien mit einem dünnen, öligen Film überzogen zu sein. Doch es war eindeutig Vieth - der Dealer, den Hassler nur zwei Monate zuvor buchstäblich hingerichtet hatte.
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Auszug aus „Kontakt“ von Gaby Kern
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Die wachen Stunden meines Daseins verbringe ich hier - und trotzdem erkannte ich es erst, als...
Eine Grippe hatte mich erwischt. Ich hatte das Gefühl, zu verglühen und bei jedem Hustenanfall wollte mein Kopf schier zerbersten.
Mein Bestreben, mich beschäftigt zu halten, sank auf Null. Weder mein Computer, der für gewöhnlich unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich ausübt, konnte mich von der Couch locken, noch wollte ich mich am Telefon bemitleiden lassen. Fernseher und Radio, die sonst die Geräuschkulisse meines Lebens bilden, blieben ausgeschaltet. Ich wollte Ruhe, nichts als Ruhe.
Da hörte ich es.
Die telefonischen Erklärungen des Installateurs, dieses zeitweilige Tropfen hinge mit der Ausdehnung des heißen Wassers im Boiler zusammen, ließen mich resignieren. Ich hörte nur noch aufmerksamer hin und mir schien, das Tropfen besitze eine Art Gleichmaß.
Beim nächsten Mal achtete ich genau darauf. Und tatsächlich: Ich glaubte, den Rhythmus zu erkennen.
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Letzte Woche auf Life-Go: Die Buchvorstellung von „Die Frau hinter der Tür“
Nächte Woche auf Life-Go: Eine weitere Leseprobe aus dem Buch
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