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Kurzbericht: Atomwaffensperrvertrag
06.06.2005 (N. Spönemann)
Kategorie: Welt
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Die Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York verlief aussichtslos. Nach einer vierwöchigen Sitzung, auf der zwischen Atomwaffen besitzenden Staaten und Staaten ohne Atomwaffen über eine Reform des Atomwaffensperrvertrages debattiert wurde, fand man keine Lösung. Der Atomwaffensperrvertrag, der seit 1995 unbegrenzt gültig ist, beschreibt die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Nicht nur der UN-Generalsekretär Kofi Annan schien enttäuscht zu sein, auch der Generaldirektor der Atomenergie-Organisation (IAEO), Mohammed el-Baradei, ist erschrocken über die minimale Bereitschaft sich dem aktuellen System anzupassen. Noch unverständlicher ist, dass die Atommächte China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA nicht einmal ihre Außenminister zu der New Yorker Konferenz entsandten. Eine Haltung, die vage Schlüsse zulässt! Im September 2005 soll diese Angelegenheit Gegenstand bei dem UN-Reformgipfel sein.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung, Nr.121, Mo. 30.05. 2005)
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