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Neue Gebühren beim Internet-Giganten eBay
26.02.2006 (E. Engelhardt)
Kategorie: Computer
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Der größte Online-Markplatz „eBay Deutschland“, in dem rund zehn Millionen Deutsche jeden Monat mit Waren per Mausklick handeln, hat seine Auktionsgebühren zum 22. Februar 2006 angehoben. Besonders betroffen von den Änderungen sind Händler, die einen eBay-Shop betreiben. Bisher verlangte eBay für Angebote, die 30 Tage eingestellt sind, 15 Cent. Falls sich jedoch für dieses Angebot kein Käufer fand, zahlte der Betreiber nur 5 Cent. Diese Gebühren wurden jetzt gesenkt. Der Verkäufer zahlt nun generell nur noch 3 Cent.
Hingegen wurden die Verkaufsprovisionen kräftig angezogen. So fallen für Artikel, die für 25 Euro verkauft werden, statt 5 % jetzt 10 % Verkaufsprovision an. Artikel, die für 50 Euro über die virtuelle Ladentheke wandern werden, schlagen mit 2,50 Euro und 8 % Verkaufsprovision zu. Vorher: Nur 5 % Verkaufsprovision. Dafür entfällt die Pauschalgebühr von 50,60 Euro für Erlöse ab 2000 Euro.
Als Marktführer kann sich eBay die Erhöhung der Gebühren leisten: 15,7 Millionen registrierte Nutzer gab es allein in Deutschland, die 2004 ein Handelsvolumen von über sechs Milliarden Euro umsetzten. Aufgrund des riesigen Angebotes schauen die meisten Online-Käufer erst einmal hier nach Angeboten, was natürlich umso mehr Verkäufer anzieht.
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