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Über das Internet zu telefonieren, via Voice-over-IP (VoIP) liegt voll im Trend. Immer mehr Leute nutzen das Internet um Kosten sparend zu telefonieren. Denn die Kostenersparnis im Vergleich zum herkömmlichen Telefonieren ist insbesondere bei Telefonaten ins Ausland sehr groß. Wie man diese Kosten einsparen kann? Das ist ganz einfach.
Man braucht einen Internetzugang, geht auf beispielsweise www.Skype.com und lädt sich kostenlos von dort aus die notwendige Software herunter. Somit ist man nicht an lästige Monatsbeiträge gebunden und kann mit einem Freund kostenlos übers Internet telefonieren, sofern allerdings dieser auch über die Software verfügt. Das Ganze funktioniert entweder von Computer zu Computer, indem man den entsprechenden Gesprächspartner in der Software abspeichert, oder indem man vom Internet aus ins Festnetz wählt.
Neben dem positiven Aspekt des Kostenvorteils gibt es aber eine Kehrseite der Medaille, die Nutzer in jedem Fall beachten sollten. Ein Punkt ist, dass die gesamte Technik, wie alle neuen Errungenschaften, noch nicht sonderlich ausgereift ist und man deshalb unter anderem mit einem Rauschen in der Leitung und ähnlichen Störungen rechnen muss.
Ein anderer, wesentlich unerfreulicherer Aspekt ist, dass sich die über „VoIP“ geführten Telefonate technisch betrachtet ganz einfach abhören lassen. Aufgrund des gewöhnlichen Datentransfers, wie man ihn von der Internetnutzung her kennt, können digitale Datenspione mühelos auch VoIP-Gespräche abhören. Über diesen gewöhnlichen Datenverkehr können zudem Viren oder Trojaner auf den Rechner eingeschleuste werden.
Ein weiterer lästiger Begleiter sind SPAM für die Internet Telefonie (SPIT). Hierbei handelt es sich um eine neue, dreiste Form des automatisierten Telefonmarketings, bei der die Belästiger Computersysteme einsetzen, von denen aus Sprachnachrichten auf mehreren tausenden Anschlüssen pro Minute verteilt werden können.
Des Weiteren ist es möglich, dass während eines Telefonats über das Internet so genannte „Hacker“ den Computer ins Visier nehmen und sich auf den Heim-PC Zugriff verschaffen und damit großen Schaden anrichten können. Letztendlich stehen einem Hacker damit alle Türen und Tore offen das komplette Computersystem mit massiven Angriffen, auch bezeichnet als „Denial of Services Attacken“, lahm zu legen.
Einer Studie des Bundesamtes für Sicherheit der Informationstechnik (BSI) zufolge gibt es zwar kein Grund zur Sorge, trotzdem wurden eine Reihe von Sicherheitslücken erkennbar. Gefahren der Internet-Telefonie bestünden unter anderem für Nutzer, die diese Dienste geschäftlich nutzen.
Beispielsweise bei Telefondienstanbietern wie Skype, die sich auch auf spezielle Anwendung für Unternehmen positionieren, gibt es Hinweise auf erhebliche Schwachstellen, die Hacker leicht ausnutzen könnten. Zudem berge dieser Anbieter Risiken in Bezug auf die Compliance. Compliances sind rechtliche Regelungen für Unternehmen, die festlegen, wie Geschäftsmaterial zu archivieren und Prozesse zu dokumentieren sind.
Als Schutzmaßnahme vor vielen der genannten Risiken helfen vorerst herkömmliche Schutzprogramme wie Firewall und Virenscanner, die den Zutritt ungebetener Gäste verwehren können. Firewalls überwachen somit den zu versendenden als auch den zu empfangenden Datenverkehr.
Man sollte hierbei darauf achten, dass in der Firewall eine Einbruchsblockade (Intrusion Prevention System) vorhanden ist. Dieses System erkennt ungewöhnliche Anhänge und verhindert durch Abblocken den Zugang des Anhangs zum Rechner. Gegen Spam bei der Internet-Telefonie schützt man sich als Nutzer bestenfalls, indem man in den Einstellungen des VoIP-Programms nur die Gesprächspartner automatisiert, mit denen man auch per Internet-Telefonie kommuniziert.
Am besten kann ein VoIP-Nutzer die größten Gefahren abwehren, wenn er die Internet-Telefonie nicht zwischen 1 Uhr und 7 Uhr morgens nutzt, denn zu dieser Zeit sind die meisten die nicht so„netten“ Nachrichten im Netz unterwegs.
Beachtet man einige der vielen auch im Internet angebotenen Sicherheitstipps, sollte der sicheren Internet-Telefonie nichts mehr im Wege stehen. Weitere wichtige Informationen zum Thema Internet-Telefonie und wie man sich vor unangenehmen Angriffen schützen kann, finden Sie unter:
www.teltarif.de
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