•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Lernen außerhalb der Schule - Wie findet man die passende Nachhilfe?


12.03.2006 (J. Rohrbach) Kategorie: Panorama

Bild: www.agenturmarypoppins.de

Jeder fünfte Schüler erhielt oder erhält während seiner Schulzeit Nachhilfeunterricht. Es ist daher kaum verwunderlich, dass man sich auf der Suche nach einem passenden Nachhilfelehrer vor lauter Angeboten in allen Preisklassen kaum retten kann. Woran erkennt man jedoch einen guten Nachhilfelehrer und welcher Preis ist angemessen?

Gruppen- oder Einzelunterricht?

Man kann davon ausgehen, dass die besten Lernerfolge erzielt werden, wenn sich ein Nachhilfelehrer intensiv um einen Schüler kümmert. Dies ist vor allem bei privater Nachhilfe der Fall, das heißt, wenn keine Organisation hinter der Vermittlung des Nachhilfelehrers, sei es ein Schüler, Student oder Lehrer, steckt. Verträge werden mit dem Nachhilfelehrer direkt gemacht und der Preis mit diesem verhandelt.

Auch bei Organisationen wie Schülerhilfe, Studienkreis und anderen wird Einzelunterricht angeboten, aber auch Gruppenunterricht ist keine Seltenheit. Dies ist zwar deutlich günstiger gegenüber dem dort angebotenen Einzelunterricht, jedoch nicht so effektiv. Ein Lehrer kümmert sich hierbei um mehrere Schüler teils unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichen Lernschwächen. Es kann in diesem Unterricht nicht auf jeden Schüler intensiv eingegangen werden, was eigentlich das Ziel einer guten Nachhilfe sein sollte.

Wo findet man einen Nachhilfelehrer?

Private Nachhilfelehrer gibt es wie Sand am Meer. Oft handelt es sich hierbei um Studenten oder Schüler höherer Klassenstufen, die sich mit dem Nachhilfeunterricht etwas Geld dazuverdienen möchten. Zumeist bieten diese ihre Dienste direkt dort an, wo sie gebraucht werden, und zwar in der Schule am schwarzen Brett. Der Vorteil hierbei ist vor allem, dass die meisten Angebote dort von Schülern oder auch Studenten kommen, die selbst an dieser Schule unterrichtet werden bzw. wurden. In diesem Fall ist nicht nur der Lernstoff bekannt, auch Tipps und Tricks bei den verschiedenen Lehrern können gegeben werden, was manchmal für die mündliche Note von Vorteil sein kann. Manche Lehrer machen sich auch nicht die Mühe, jedes Mal eine neue Arbeit zu entwerfen oder ändern alte Arbeiten nur etwas um. In diesem Fall kann durch Übungen aus alten Klassenarbeiten ganz schnell eine gute Note entstehen.

Es gibt auch die Möglichkeit, den Lehrer des nachhilfesuchenden Schülers selbst anzusprechen, ob er nicht einen Schüler in einer höheren Klassenstufe kennt, der dieses Fach gut beherrscht und Unterricht darin geben möchte.

Auch manche Lehrer geben Nachhilfe. Sie und viele Studenten sowie auch manche Nachhilfeorganisationen inserieren in der Zeitung oder im Internet. Darüber hinaus kann selbst eine Anzeige zu schalten eine Möglichkeit sein, da man hier schon gezielte Angaben zum gewünschten Lernziel geben kann.

Woran erkennt man einen guten Nachhilfelehrer?

Ist dann ein Nachhilfelehrer gefunden oder hat man durch ein Inserat mehrere Interessenten, empfiehlt es sich, vorab eine Probestunde zu vereinbaren, in der sich Schüler und Nachhilfelehrer kennen lernen können und letzterer sich ein Bild von den Lernschwächen des Schülers machen kann. Nachhilfeorganisationen und manche privaten Nachhilfelehrer bieten eine kostenlose Probestunde auch von sich aus an. Sicherlich kann man hierbei nicht erwarten, dass ein sofortiger Erfolg erzielt wird. Nachhilfeunterricht kann nur von Erfolg gekürt sein, wenn er regelmäßig genommen wird.

Der Nachhilfelehrer sollte sich ganz gezielt auf die Schwächen des Schülers einlassen können und gute Kenntnisse im gefragten Fach besitzen. Sicherlich hat nicht jeder Schüler oder Student das gefragte Wissen sofort abrufbereit, aber er sollte es nach kurzem Einlesen wieder parat haben und gut vermitteln können. Dabei sind vom Lehrenden selbst angefertigte oder speziell herausgesuchte Übungsaufgaben und Übersichten zum Lernstoff bzw. kurze Zusammenfassungen sehr hilfreich. Es bringt nicht viel, wenn dieser nur die Hausaufgaben mit dem Schüler macht. Diese sollten nach erfolgreichem Unterricht selbstständig angefertigt werden können. Dabei kommt es aber auch immer auf den Nachhilfelehrer an. Von einem älteren Schüler kann man kaum mehr als eben Hausaufgabenbetreuung und Prüfungsvorbereitung verlangen, dieser jedoch auch keinen so hohen Preis für seine Arbeit.

Viel wichtiger als Kenntnisse in dem jeweiligen Fach zu vermitteln ist das Vermitteln von Lernstrategien, damit der Nachhilfeunterricht auf lange Sicht von Nutzen bleibt und der schulische Erfolg nicht mit dem Beenden des Unterrichts ebenfalls beendet ist. Oft ist der Schüler nicht zu dumm, den Stoff zu verstehen, es mangelt vielmehr an Motivation oder dem Wissen, wie er sich Dinge am besten merken kann. Auch Sympathie ist bei der Wahl des Nachhilfelehrers sehr wichtig.

Bei besonderen Lernschwierigkeiten wie zum Beispiel Legasthenie oder anspruchsvoll zu betreuenden Konzentrationsschwächen etc. ist es immer ratsam, speziell nach einer Organisation oder einem Lehrer Ausschau zu halten, der sich mit diesem Problem auskennt und Erfahrung damit hat.

Welche Kosten sind angemessen?

Die Kosten bei privater Nachhilfe schwanken zwischen 5 und 25 Euro pro Unterrichtsstunde. Es kommt dabei vor allem darauf an, welche Qualifikation der Nachhilfelehrer hat, ob er Schüler, Student oder Lehrer ist, wie viel Erfahrung er schon mit Nachhilfe gemacht hat, sowie um welche Klassenstufe und Schulart es sich handelt.

Bei einem extrem niedrigen Preis pro Stunde kann man nicht sehr viel für sein Geld verlangen. Man muss bedenken, dass ein guter Nachhilfelehrer die Stunde vor- und nachbereitet und Schaubilder, Übungsaufgaben und Ähnliches erstellt bzw. erstellen sollte. Auch Fahrtkosten werden manchmal angerechnet, wenn der Lehrer zum Schüler nach Hause fährt.

Aber man muss nicht gleich den teuersten Preis in Kauf nehmen, um einen guten Nachhilfeunterricht zu bekommen. 10-15 Euro pro Unterrichtsstunde sind jedoch durchaus angemessen, wenn es sich z.B. um einen Studenten handelt, der den Stoff vorbereitet hat und gut vermitteln kann. Im Großen und Ganzen ist der Preis aber Verhandlungssache.

Organisationen wie Schülerhilfe etc. nehmen feste Preise, je nachdem, ob man Einzel- oder Gruppenunterricht wünscht. Bei manchen bezahlt man monatlich einen festen Betrag oder zahlt eine Vermittlungsgebühr und bekommt einen Nachhilfelehrer vermittelt. Oft gibt es auch verschiedene Rabatte. Jedoch sollte man auch diese Organisationen gut prüfen, wie hilfreich sie im jeweiligen Fall sind, denn wenig Geld wird man dort oft nicht los und die Qualifikation der Lehrenden ist mitunter die Gleiche wie bei privater Nachhilfe.

Wie läuft der Unterricht ab?

Der Unterricht selbst kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich aussehen. Er kann beim Schüler wie beim Lehrer zu Hause stattfinden, ein- oder mehrmals die Woche, regelmäßig oder nur vor speziellen Arbeiten bzw. bei themenbezogenen Schwierigkeiten.

In manchen Fällen setzt der Unterricht in den Ferien aus, manchmal findet er auch nur dann statt, dauert mal 45, mal 120 Minuten. All das sind Abmachungen, die, wie der Preis, individuell mit dem Lehrer ausgemacht werden müssen und sich danach richten, was am förderlichsten für den Nachhilfeschüler ist.

Bei Nachhilfeorganisationen muss man sich an deren Regelungen halten und hat keinen Freiraum, den Ablauf des Unterrichts selbst mitzubestimmen. Zumeist haben diese eigene Räume, in denen der Unterricht zu festen Zeiten stattfindet, was der Regelmäßigkeit des Unterrichts wiederum ganz gut tun kann.

Wichtig ist, dass der Schüler Lernbereitschaft zeigt, sonst kann auch der beste Nachhilfelehrer nicht helfen. Wenn der Nachhilfeunterricht von den Eltern ins Leben gerufen wurde, sollten diese die Arbeit nicht gänzlich auf den Nachhilfelehrer abwälzen, sondern sich regelmäßig mit ihm über erreichte und vorgenommene Ziele informieren und diese auch unterstützen, bzw. dabei helfen, diese dem Schüler zu vermitteln, denn mit einem Ziel lernt es sich leichter. Dies kann eine bestimmte Note auf dem Zeugnis oder in einer Arbeit sein oder auch ein bestimmter Notendurchschnitt, der für den Wunschberuf benötigt wird.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

Aufkleber24.de

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in 0.204246 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog