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Handlung
„Warum ich den perfekten Bankraub begehe? Nun, weil ich es kann.“, so Dalton Russel. Und so ist es: Es ist einer der dreistesten Coups aller Zeiten.
Der „Bankräuber“ Dalton Russel, gespielt von Clive Owen und seine Crew (Stevie, Steve, Steve-O, Steven) haben den perfekten Überfall auf eine New Yorker Bank geplant, den sie mit der notwendigen Intelligenz und ruhigen Nerven durchziehen. Nach dem sie die Bank unter Kontrolle haben, halten sie ihre Geiseln gefangen. Dabei sind sie auf alle Eventualitäten vorbereitet und der Polizei immer ein Stück voraus.
So wird Detective Keith Frazier, gemimt von Denzel Washington, zum Spielball Russells und der Anwältin Mrs. Madaline White, gespielt von Jodie Foster, dessen Motivation und Rolle er zu verstehen versucht. Dann scheint die Situation zu eskalieren.
Die Rolle von Mrs. White, die vom Bürgermeister als externe Beraterin zum Tatort gerufen wird, wird Detective Frazier während dessen zunehmend unangenehmer und rätselhafter.
Kritik
Die Handlung des Filmes ist niveauvoll und steckt voller Witz, wenn der Zuschauer mit Denzel Washington mitfühlt, auf den diese Rolle geradezu zugeschnitten zu sein scheint. Jodie Foster durfte mit ihre Rolle als kaltes Miststück ein weiteres Mal ihre Wandelbarkeit unter Beweis stellen und meisterhaft ihre Intrigen weben. Die Geschichte ist dabei sehr ausgeklügelt und hat im Großen und Ganzen Hand und Fuß.
Überrascht wird der Zuschauer angenehm nicht nur durch das Ende, in dem alle Fäden zusammenlaufen und der Fall „geklärt“ werden kann, sondern auch durch die Titelmusik, die mehr Bollywood als Hollywood ist, die Spezialeffekte, sowie die Kameraführung einiger Szenen. Darüber hinaus ist sympathisch, dass es sich um einen Film handelt, der ohne große Gewaltszenen auskommt.
Trotz seiner Länge von 129 Minuten und der damit verbundenen Überlänge, ist der Film keinesfalls langatmig oder langweilig. Ob er einem Thriller jedoch gerecht wird, bleibt dabei für alle Liebhaber dieses Genres eher fraglich.
Um jedoch einige Mängel zu nennen: Das gewisse Etwas, das man aus Filmen wie „Die Thomas Crown Affaire“ oder „Oceans 11“ kennt, fehlt diesem Film. Vielleicht ist die Ursache dafür, dass der Ablauf des „Banküberfalls“ für die Räuber zu reibungslos abläuft und der Zuschauer hier in keiner Weise mitfiebern kann. Auch das „Katz-und-Maus-Spiel“, in dem sehr schnell klar wird, wer welche Rolle hat, hätte spannender aufgebaut werden können.
Die wichtigste Frage, die in diesem Film offen bleibt, ist, woher der Anführer der Truppe seine Informationen über das Geheimnis des Schließfachs Nummer 392 hatte.
Regie: Spike Lee („Melcome X“)
Produzent: Brian Grazer („A Beautiful Mind“, „Flighplan“, „The Da Vinci Code“)
Darsteller: Chiwetel Ejiofor (NYPD Detective Bill Mitchell), Clive Owen (Dalton Russel), Denzel Washington (NYPD Detective Keith Frazier), Jodie Foster (Madaline White), Kim Director (Stevie), Christopher Plummer (Arthur Case), Willem Dafoe (Captain John Darius), Victor Colicchio (Sgt. Collins), James Ransone (Steve-O), Carlos Andres Gomez (Steve)
Laufzeit: 129 Minuten
Genre: Drama, Thriller
FSK: ab 12 Jahren
Filmstart: 23. März 2006
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