•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Burn-Out: Arbeit - Stress - Erschöpfung


10.04.2006 (M. Tremschnig) Kategorie: Wissenschaft

Bild: www.usedom-exclusiv.de

Zugegeben - jeder Mensch fühlt sich manchmal in seiner Beschäftigung gestresst und ausgelaugt. Wenn aber beruflicher Einsatz und damit verbundener Leistungsdruck kontinuierlich zunehmen, und man sich immer öfter ausgepowert und erschöpft fühlt, besteht die Möglichkeit, dass man am „Burn Out“-Syndrom leidet.

„Burn Out“ (zu Deutsch: „ausgebrannt“) ist ein Erschöpfungssyndrom, welches eine Reaktion auf schwere psychische Belastungen (Terminstress, Leistungsdruck etc.) ist, welche über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen. „Übermotivation“ kann schnell dazu führen, dass Kraftreserven aufgebraucht werden. Gerade Menschen, die für ihre Arbeit „brennen“, neigen leicht dazu „auszubrennen“.

Anzeichen für das „Burn Out“-Syndrom können sein:

- Resignation, Apathie
- Übermäßiger Konsum von Nikotin, Alkohol oder auch Kaffee
- Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen
- Kreislaufbeschwerden, Gewichtsschwankungen
- Chronische Müdigkeit und Erschöpfung, tiefer Wunsch nach Ruhe
- Ständiger Zynismus, Frustration bis zur Depressivität
- Abnahme der Leistung oder Belastungsfähigkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten, Nichtbeachten eigener Bedürfnisse
- Einschränkung sozialer Kontakte auf das Mindeste
- Angst, Ziele nicht zu erreichen

Die hier genannten Symptome müssen jedoch nicht in dieser Reihenfolge, und auch nicht vollständig auftreten.

Das „Burn Out“-Syndrom entsteht, wenn die Regulationsfähigkeit des Körpers erschöpft ist und man sich unfähig fühlt, die einfachsten Dinge des Lebens ohne größere Anstrengung meistern zu können.

Eine „innere Leere“ macht sich breit, die längst nicht mehr ausschließlich Manager oder Unternehmer betrifft. Auch Spitzensportler, Ärzte (Menschen in sozialen Bereichen), Hausfrauen oder prinzipiell stark engagierte Menschen, die sich mit einer besonderen Intensität um ihr Berufsleben kümmern, laufen Gefahr, sich durch den ständigen Einsatz und Leistungsdruck körperlich wie auch psychisch völlig zu verausgaben. Und das ist keine geringe Zahl von Betroffenen - ausnahmslos jeder kann am „Burn Out“-Syndrom erkranken.

Betroffene leiden immer öfter unter dem Gefühl, nichts mehr ohne größte Anstrengung leisten zu können. Viele stehen unter dem Zwang, sich ständig beweisen zu müssen, bzw. stetig mehr Verantwortung zu übernehmen zu müssen und finden an ihrer Beschäftigung keinen Spaß mehr. Alles wird zur Last und ist nur noch „zu viel“.

Das Persönlichkeitsprofil spielt ebenso eine wichtige Rolle: Psychisch gefestigte Menschen halten hohen Anforderungen im Beruf, sowie Konkurrenzdruck eher Stand als labile Personen mit geringem Selbstvertrauen, die eher „allen alles recht machen wollen“. Aus diesem Grund sind aufopfernde, und besonders fürsorgliche Frauen möglicherweise öfter betroffen als Männer.

Wie aber entsteht das Burn-Out-Syndrom?

Für das Auftreten des „Burn Out“-Syndroms gibt es nicht nur eine Ursache. Viel mehr entsteht es über einen längeren Zeitraum hinweg und verläuft in verschiedenen Phasen, die unter www.poolalarm.de oder auch de.wikipedia.org ausführlich erläutert werden.

Zusammenfassend lassen sich die Phasen wie folgt auflisten:

Phase 1: Enthusiasmus und Ideenreichtum bestimmen das Bild, man „brennt“ für seine Sache.
Phase 2: Ein Absinken der Begeisterungswoge führt zu der Erkenntnis, nicht alles so bewirken zu können, wie man es gerne haben würde. Darüber hinaus wird der persönliche Einsatz intensiviert und das Privatleben zurückgestellt.
Phase 3: Trotz vermehrtem Arbeitseinsatz treten Frustration und ein Gefühl der Machtlosigkeit auf.
Phase 4: Man konzentriert sich vollends auf sein Aufgabengebiet, funktioniert wie eine Maschine, die ausschließlich zum Arbeiten geschaffen wurde.
Phase 5: Der Rückzug: Der schon „Burn Out“-Betroffene kapselt sich völlig von seiner Umwelt ab, wählt sich Ersatzbefriedigungen (Nikotin, Alkohol,…) damit „man doch noch etwas vom Leben hat“.
Phase 6: Hoffnungslosigkeit und Apathie: Das Gefühl der inneren Leere wird schmerzhaft und unerträglich. Vereinsamung tritt ein, Depressionen folgen. Der Wunsch nach Dauerschlaf ist typisch, wird jedoch durch nächtelanges Grübeln verhindert. Verzweiflung, Selbsthass, Suizidgedanken und körperliche Verwahrlosung können auftreten.

Der „Burn Out“-Patient erlebt seine Umwelt im Allgemeinen als nicht mehr kontrollierbar und schottet sich ab. Hilfe von Verwandten oder Freunden wird kaum oder gar nicht angenommen. Zumeist wird dem Betroffenen durch professionelle Hilfe von Psychologen in Form einer Psychotherapie geholfen.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

Aufkleber24.de

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in 0.207361 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog