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Ein Wiedersehen mit den drei Freunden: Manni das letzte Mammut, Diego der Säbelzahntiger und Sid das Faultier, und selbstverständlich ist auch das Säbelzahn-Eichhörnchen Scrat wieder auf der Jagd nach Eicheln.
Auf der Erde hat es begonnen zu tauen und viele urzeitliche Tiere leben in der gleichen Region in der auch die drei Freunde zu Hause sind. Als klar wird, dass der Gletscher, wo sich all die Tiere angesiedelt haben, ebenfalls schmelzen wird und riesige Wassermassen das Land überströmen werden, begeben sich alle Tiere mit ihren Familien oder Herden auf die Flucht. Und auch Manni, Diego und Sid treten diesen langen Weg zusammen an, sind sie doch seit ihrem ersten Abenteuer ein wunderbares Team und eine ganz besondere Patchwork-Familie.
Auf ihrer Reise treffen sie auf einen mindest genauso außergewöhnlichen wie seltsamen Familienverband. Es handelt sich dabei um Crash und Eddie, zwei Opossums und ihre Schwester Elli, eine Mammut-Dame die sich für ein Opossum hält.
Wie schade für Manni, der dachte, das letzte Mammut zu sein und nun zwar ausgerechnet auf eine attraktive Artgenossin gestoßen ist, die sich aber so ganz und gar wie ein Opossum fühlt und verhält. Trotz dieser ungewöhnlichen Situation schließen sich alle zusammen und begeben sich gemeinsam weiter auf die Flucht vor der großen Flut.
Bei diesen sehr unschiedlichen Persönlichkeiten kommt es zu irrwitzigen Dialogen und Szenen. Wie im ersten Teil gibt es sehr viel zu lachen. Im zweiten Teil wird mehr Spannung aufgebaut als im ersten Teil, da hier auch die eine oder andere sehr bedrohlich wirkende Kreatur vorkommt. Für ganz kleine Zuschauer bestimmt sicherlich sehr aufregend, doch zum Glück nicht ganz so düster wirkend wie zum Teil in anderen sehr erfolgreichen Animationen, z. B. in „Findet Nemo“.
Eine abenteuerliche Reise nimmt also ihren Lauf, in der nicht nur unterschiedlichste Gefahren überstanden werden müssen, sondern auch jeder ein wenig seine persönlichen Schwächen und Ängste erkennt und deren Meisterung der größte Erfolg ist. Dies alles ist durchgängig in viel Humor verpackt.
Auch Anleihen aus alten Disney-Filmen sind hier zu erkennen. So flattern im Film sehr musikalische Geier über das Land, die die älteren Zuschauer vielleicht ein wenig an das Dschungelbuch erinnern. Und auch Tänze aus „Madagaskar“ scheinen als Vorlage gedient zu haben.
Die parallel immer wieder laufenden kleinen Erlebnisse des Eichhörnchens Scrat, welches ständig bemüht ist, Eicheln zu ergattern und dabei die eine oder andere Katastrophe auslöst oder zumindest begünstigt, ist auch diesmal wieder außerordentlich köstlich. Das Tierchen verfügt über keine Stimme und somit über keine verbale Ausdrucksmöglichkeit, scheint jedoch durch dessen besondere körperliche und mimische Gestaltung genauso gut gelungen.
Insgesamt ein wirklich sehr vergnüglicher Film mit kleinen spannenden Einlagen, der für die ganze Familie geeignet ist, so dass die Kinosäle mit den verschiedensten Altersgruppen besetzt sind und jeder auf seine Kosten kommt.
Dem ehemaligen Co-Regisseur des ersten Teils von Ice Age, Carlos Saldahna, ist damit ein sehr guter zweiter Teil gelungen - zwar mit anderen Ausgangspunkten, aber deshalb nicht mit weniger Unterhaltungswert, als beim ersten Teil.
Die deutschen Stimmen wurden identisch wie beim ersten Teil besetzt, worüber man als Zuschauer sehr glücklich ist, vor allem da Otto Waalkes wieder mit der Synchronisation des Faultiers Sid, dessen Charakter wunderbar abrundet, übernahm.
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