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Der Start der Ariane-5-ECA-Rakete war eigentlich schon für Dezember 2002 geplant - nach mehreren erfolglosen Startversuchen glückte Mitte März die Mission ins All.
Die Ariane-5 ECA ist etwas Besonderes. Diese Rakete kann rund 10 Tonnen Gewicht befördern und damit ein Drittel mehr, als ihre Vorgängerin Ariane-5.
Eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft ist, dass ihr Jungfernflug, der für Dezember 2002 geplant war, dreimal verschoben werden musste. Der Grund dafür waren technische Gebrechen, beispielsweise ein Haarriss im Kühlsystem. In die Verbesserung der Rakete mussten 556 Mio. Euro investiert werden, bevor sie nun endlich von Kourou / Französisch-Guyana, in den Weltraum starten konnte.
Die Mission der Rakete war es, zwei Fernmeldesender in den Weltraum zu bringen. Einer dieser Sender ist der „Hot Bird 7a“, der von Alcatel Alenia Space gebaut wurde, und über 38 Kanäle verfügt. Dadurch kann der 4,1 Tonnen schwere Satellit Radio- und Fernsehprogramme für den Nahen Osten, Nordafrika und Europa übertragen.
Der zweite Fernmeldesender dient militärischen Zwecken. „Spainsat“, so der Name des spanischen Satelliten, wurde von Space Systems Loral entwickelt, wiegt 3,7 Tonnen und verfügt „nur“ über 13 Kanäle, die allerdings zur abhörsicheren Kommunikation genutzt werden.
Die nächste Mission einer Ariane-5 ECA steht kurz bevor: Im Mai sollen die Satelliten „Satmex 6“ (Mexico) und „Thaicom 5“ (Thailand) ins All gebracht werden.
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