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Nachdem Wirbelsturm „Katrina“ im August des Jahres 2005 große Teile Südostamerikas überrannte, soll die schlimmste Naturkatastrophe der US-amerikanischen Geschichte bald auch die Kino-Leinwände stürmen.
Am 23. August 2005 nahm Hurrikan „Katrina“, zunächst nur als Tropensturm klassifiziert, über den östlichen Bahamas seinen Anfang. Bereits wenige Tage später erreichte er Stufe 5 - „verwüstend“. Doch welch verheerende Auswirkungen „Katrina“ wirklich mit sich bringen sollte, konnte zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnen, was zu mangelnder Sturmvorbereitung in den betroffenen Gebieten Florida, Louisiana (New Orleans), Mississippi, Alabama und Georgia führte. Die entstandenen Schäden von 125 Milliarden Euro übertrafen selbst das Ausmaß des 11. September 2001.
Hurrikan „Katrina“ brachte 1302 Menschen den Tod, 3200 Menschen werden noch immer vermisst und eine weitere Million wurde obdachlos. Fünf Millionen blieben dauerhaft ohne Strom.
Mark Gordon („Casanova“) und Franklin Martin der „Universal Pictures“ sicherten sich bereits jetzt die Filmrechte an „Hurricaine Season“. Für das Drama, das um die Bemühungen eines Footballteams kreist, den Sturmopfern „Katrinas“ zu helfen und das zerstörte New Orleans wieder wohntauglich zu machen, ist Oskarpreisträger Adrien Brody, den man spätestens seit Peter Jacksons „King Kong“ kennt, in der Hauptrolle vorgesehen.
Ebenso wie auch der 11. September 2001, am 1. Juni 2006 in den deutschen Kinos unter dem Namen „Flug 93“ angelaufen, wird Hurrikan „Katrina“ durch „Universal Pictures“ bald seinen Weg in die Filmgeschichte finden.
Die Meinungen über die Verfilmung dieser tragischen Ereignisse gehen auseinander. Die einen halten es für geschmacklos, das Leid anderer zu Geld zu machen, andere meinen, dies sei nur einer von zahlreichen Katastrophenfilmen, wie z. B James Camerons „Titanic“. Und wenn ein versunkenes Schiff einen Platz in der Filmgeschichte findet, wieso nicht auch ein Wirbelsturm? Dritte wiederum sind der Ansicht, man solle aus Rücksicht auf die Opfer „Katrinas“ mehr Zeit verstreichen lassen, bevor man ihr Elend zu Geld macht.
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