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Zum 3. Mal hintereinander gewinnt der Schweizer Roger Federer das höchst geschätzte Tennisturnier auf der ATP-Tour. Er ist nun aufgestiegen zu den ganz Großen im Tennissport und hat mit erst 23 Jahren alle Möglichkeiten, sich unsterblich zu machen. Neidlos geben die Großen in der Tennisszene zu, dass sie das Talent von Roger Federer für unglaublich halten. „Ich bin sprachlos, so eine Leistung habe ich noch nie gesehen.“, erklärte der zweimalige Wimbledon-Sieger Jimmy Connors. John McEnroe verstieg sich gar zum ultimativen Urteil: „Federer ist der beste Spieler, der je einen Schläger in die Hand genommen hat.“
Im Finale gelang es seinem Gegner, dem Amerikaner Andy Roddick, nicht, sich für die Vorjahres-Niederlage zu revanchieren. Roger Federer war einfach zu stark in diesem Match. Andy Roddick analysierte das Spiel so: „Ich habe auf seine Vorhand gespielt und wurde passiert, ich habe seine Rückhand angegriffen und wurde passiert. Ich bin ans Netz gekommen und wurde passiert. Und auch, wenn ich hinten geblieben bin, wurde ich passiert.“ Aber Andy Roddick gibt sich kampfbereit: „Ich kann nur versuchen, mich weiter zu verbessern, und es immer und immer wieder versuchen“, sagt er. „Ich würde Roger ja auch gerne hassen, aber das geht nicht - er ist ein netter Kerl.“
Das ist das Faszinierende für viele, dass Roger Federer einfach ein netter, zuvorkommender Mensch ist, der darüber hinaus zu jedem freundlich ist. Also ein Sportsmann wie er im Buche steht, dem seine Siege und seine Rolle als Nummer 1 im Tennissport nicht zu Kopfe steigen.
Am Schluss bleiben nur die Ergebnisse des Finals: 6:2, 7:6 (7:2), 6:4
Der Titel der Damen ging in diesem Jahr an Venus Williams, die in einem spannenden Finale mehrmals schon wie die sichere Verliererin aussah und es doch noch schaffte, das Match für sich zu entscheiden. Dabei spielte die Länge dieses Matches eine bedeutende Rolle. Mit einer Spielzeit von 2:44 Stunden war dieses Endspiel das längste Damen-Finale in der Wimbledongeschichte. Die Nr.1 des Damen-Tennis Lindsay Davenport konnte am Schluss körperlich nicht mehr mithalten und beendete das Turnier mit einem Vorhandfehler. Das Final endete 4:6, 7:6 (7:4), 9:7 aus der Sicht von Venus Williams.
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