•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Wie man unerwünschte Callcenter-Anrufe vermeiden kann


13.08.2006 (J. Rohrbach) Kategorie: Panorama

Bild: www.webmanagedhousing.it

Die unerwünschten Anrufer aus so genannten Outbound-Callcentern kennt jeder. Outbound-Callcenter beschäftigen Mitarbeiter, die im Gegensatz zu Mitarbeitern in Inbound-Callcentern nicht von Kunden angerufen werden, sondern selbstständig Kunden und solche, die es werden sollen, kontaktieren.

Die einen bitten höflich um die Beantwortung einiger Fragen, während wieder andere mit einem tollen Gewinn oder Ähnlichem locken und dann oft penetrant versuchen, ihre Ware am Telefon zu verkaufen. Opfer dieser Telefonverkäufer sind oft gutgläubige ältere Menschen.

Eine Frage, die nach solch einem Anruf immer wieder aufkommt, ist wohl zuerst, wie diese Callcenter eigentlich an die eigene Telefonnummer gelangen. Fragt man hier bei seriösen Umfrageinstituten nach, wird man oft die Antwort erhalten, dass für die meisten Umfragen Telefonnummern nach dem Zufallsprinzip vom Computer erstellt werden. Das bedeutet, dass die Anrufer weder Namen noch Adresse der entsprechenden Personen kennen. Gegen diese Art von Callcenter-Anrufen kann man nicht sehr viel tun, sie treten aber auch relativ selten auf und die Telefonisten sind meist höflich und nicht penetrant und akzeptieren in aller Regel, wenn man nicht an der Umfrage teilnehmen möchte.

Andere, oft unseriöse Callcenter haben da allerdings ganz andere Strategien, denn hier soll Ware verkauft werden und diverse Informationen über den Angerufenen sind sehr von Nutzen. Besonders interessante Informationen sind zum Beispiel Alter, Ausbildung und Beruf, Kaufkraft, Hobbies und Interessen, aber auch spezielle Informationen, zum Beispiel über die Größe der Wohnung und die dort befindliche Auslegeware. Wen so etwas interessiert? Staubsaugervertreter!

Diese Callcenter erhalten ihre Telefonnummern oft aus Branchen- und Adressbüchern, Listen von Teilnehmern an Kongressen oder Preisausschreiben. Manche machen sich auch die Seriosität von Umfrageninstituten zunutze und tarnen sich als solches, um möglichst viele wertvolle Informationen über den betreffenden Haushalt zu erfahren, zu dem sie anschließend z. B. einen Vertreter schicken. Viele besorgen sich aber auch ihre Daten von mit Adressen handelnden Unternehmen, die diese dann für gewisse Zwecke „vermieten“.

Obwohl sich viele Leute von solchen Anrufen genervt fühlen, ist der kommerzielle Handel mit Telefonnummern und Adressen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erlaubt. Trotzdem ist die Lage für Betroffene nicht aussichtslos, denn es gibt genau zwei Dinge, die man unternehmen kann, um vielen solcher Anrufe zu entgehen.

Die erste Möglichkeit wäre, Widerspruch einzulegen. Obwohl es eigentlich die Pflicht der entsprechenden Institution ist, bei der Herausgabe von persönlichen Daten auf dieses hinzuweisen, verschwindet der entsprechende Vermerk dazu oft im Kleingedruckten und wird vielfach überlesen. Aber auch im Nachhinein ist Widerspruch möglich. Dazu muss zuerst die zuständige Stelle für die Datenverarbeitung vom Anrufer ermittelt werden. An diese Stelle kann dann mit folgender Formulierung und ohne weitere Begründung der Widerspruch eingelegt werden: „Ich widerspreche der Nutzung oder Übermittlung meiner Daten für Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung (§ 28 Absatz 4 Bundesdatenschutzgesetz).“

Eine andere und weniger umständliche Möglichkeit ist der Eintrag in die so genannten Robinson-Listen. Diese wurden vom Deutschen Direkt-Marketing-Verband (DDV) ins Leben gerufen. Unternehmen, die Direktwerbung per Telefon, Post oder Fax betreiben, können ihre Listen mit der Robinson-Liste abgleichen, um Kosten zu sparen. Allerdings sind nur etwa 40 % der mit persönlichen Daten handelnden Unternehmen diesen Robinson-Listen angeschlossen. Die Liste wird auch nur viermal im Jahr aktualisiert und die Daten bleiben für fünf Jahre gespeichert.

Die Robinson-Liste ist also nicht verpflichtend, sondern ein Angebot für die Unternehmen, was heißt, dass man der Werbung nicht gänzlich entfliehen, die Menge aber deutlich reduzieren kann. Kostenlos eintragen lassen können Sie sich im Internet unter: www.robinsonliste.de

Und wer immer wieder belästigt wird, kann immer noch einfach zur Trillerpfeife greifen. Wir wünschen Ihnen einen ungestörten Feierabend!



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

Spreadshirt Designer

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in -0.801154 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog