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Klick - Filmkritik


06.10.2006 (H. Bylinski) Kategorie: Kultur

Bild: www.filmstarts.de

Handlung

Architekt Michael Newman steckt in einem typischen Dilemma des 20. Jahrhunderts. Er bekommt Job und Familie nicht unter einen Hut. Sein Boss Mr. Ammer - eine bemitleidenswerte Karikatur - vereinnahmt Newman am Wochenende und an Feiertagen. Zu Hause schauen die Kinder mit großen traurigen Augen, weil das versprochene Baumhaus nie fertig wird und selbst der langersehnte Camping-Ausflug ins Wasser zu fallen droht. Sogar Gattin Donna verliert langsam die Fassung, weil sie in Konkurrenz zu Nachtschichten und Bauplänen immer den Kürzeren zieht.

Im Hinterzimmer einer Kaufhausketten-Filiale erwirbt Newman von dem merkwürdigen Bastler Morty eine neuartige Universal-Fernbedienung. Mit ihr kann der gestresste Familienvater nicht nur den Hund stumm schalten, sondern auch lästige Ehestreitigkeiten und morgendliche Verkehrsstaus vorspulen.

Der scheinbare Wunderapparat erweist sich jedoch als lernfähig und schickt Newman unter Umgehung aller Unannehmlichkeiten bald in Zeitsprüngen durch sein eigenes Leben. Der Hund stirbt, die Kinder werden erwachsen, die Gattin desertiert und Newman hechelt zunächst machtlos hinterher.

Schon bald verfliegt Michaels erste Euphorie über die neugewonnene Macht, als das High-Tech-Gerät anfängt, ihn selbst auf eine Art und Weise zu kontrollieren, wie er es nie für möglich gehalten hätte. So dauert es nicht lange, bis sich Michael sein altes Leben wieder zurück wünscht - wie in guten und in schlechten Zeiten.

Besetzung

In der Hauptrolle dieser witzigen Fantasy-Komödie brilliert US-Top-Komiker Adam Sandler („50 erste Dates“ und „Die Wutprobe“) in der Rolle eines Mannes, dessen Probleme erst richtig losgehen, als all seine Wünsche sich erfüllen. An seiner Seite spielen Kate Beckinsale („Underworld: Evolution“ und „Pearl Harbor“) und Christopher Walken („Die Hochzeits-Crasher“ und „Catch me if you can“), aber auch David Hasselhoff („Baywatch“). Regie führte Frank Coraci („Eine Hochzeit zum Verlieben“).

Fazit

Die Moral von der Geschicht’: Krankheit, Streit und Ärger gehören immer zum Leben dazu und ohne sie bleibt von der eigenen Existenz nicht mehr viel übrig. „Klick“ lebt allerdings nicht nur durch seine lustigen Szenen und schönen Ideen, sondern vermittelt unterschwellig auch eine Botschaft: Das Leben ist so zu nehmen, wie es ist, mit all seinen Höhen und Tiefen.

Probleme gehören dazu, können gemeinsam gelöst werden und die Familie steht immer an erster Stelle. Wem das zu moralisch oder klischeehaft ist, sollte „Klick“ nicht anschauen, allen anderen ist ein unterhaltsamer Film garantiert. Kalauer, Gefühlswallungen, Denkanstöße zum eigenen Lebenswandel und viele gelungene Lacher in schöner Unordnung auf 108 Filmminuten.

      
Bilder: www.filmstarts.de(Zum Betrachten der Bilder auf das jeweilige Bild klicken!)



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