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Freitag der 13. ist ein besonderer Tag. Er gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren. Viele Menschen begehen ihn mit Unbehagen. Eine Umfrage der österreichischen Tageszeitung „Heute“ hat ergeben, dass diese Furcht absolut unbegründet ist.
Die Pressezeitschrift fand anhand einer Umfrage heraus, dass sich die Menschen vor einem Freitag den 13. nicht fürchten müssen. An diesem „besonderen“ Tag geschehen nicht mehr Arbeitsunfälle als an anderen Tagen. Im Jahr 2005 geschahen Arbeitsunfälle in Österreich generell am Häufigsten montags. Freitag der 13. Mai lag hingegen unter allen Freitagen nur an 19. Stelle.
Fakten zeigen, dass am Freitag, einem 13. Januar in Wien 616 Rettungseinsätze gefahren wurden. Damit läge er unter dem Durchschnitt, so die Sanitäter des Roten Kreuzes. „Das Unfallsrisiko hat nichts mit dem Datum zu tun.“
Auch die Kriminalität steigt an diesem Tag nicht. Wiens Polizeichef Karl Mahrer gab Entwarnung: „Wenn es einen Indikator für hohe Einsatzzahlen gibt, sind es eher Vollmondnächte“. Am 13. Januar 2006, ebenfalls einem Freitag, kam es in Wien zu 747 Einsätzen, eine Woche später waren es 787.
Im Jahr 2005 zum Beispiel wurden deutschlandweit am vermeintlichen Unglückstag, dem 13. Mai, 1.123 Autounfälle mit Personenschaden registriert. Dieser Wert liegt zwar deutlich über dem Jahresdurchschnitt mit 922 Personen, jedoch verunglückten die meisten Autofahrer, 1.530 Personen, am 23. Juni, einem Donnerstag.
Woher kommt die Angst vor diesem Tag?
Es gibt viele unterschiedliche Gründe, warum dieser Tag stets so gefürchtet war und teilweise noch gefürchtet wird. Ein Ursprung liegt im katholischen Glauben. Jesus Christus wurde an einem Freitag (Karfreitag) gekreuzigt. Auch Adam und Eva sollen an einem Freitag die verbotene Frucht gegessen haben.
Die Zahl „13“ galt ferner im christlichen Glauben stets als Unglückszahl, da sie das geschlossene Zwölfersystem überschreitet. In der Bibel hat die Zahl „12“ eine harmonische Wirkung. So hat Jesus zum Beispiel 12 Jünger. Negativ behaftet ist die Zahl „13“ deshalb, weil beim letzten Abendmahl 13 Personen anwesend waren und als dreizehnte Person stets der Verräter Judas genannt wird. Der Dreizehn haften aber noch mehr negative Verbindungen an. So hieß sie im deutschen Volksmunde lange Zeit das „Dutzend des Teufels“.
Eine andere Begründung ist die Tatsache, dass am Freitag, dem 13. Oktober 1307 die Tempelritter auf Befehl des Königs von Frankreich, Philipp IV., in ganz Europa aufgegriffen und grausam ermordet wurden.
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