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Awareness? Of course. Self-evident. Where is the point? Honestly? Maybe, you should leave. Maybe because it is too obvious. Ring. Ring. Sorry! Ja! Can’t hear you. Bad service. I know! Isn’t it? All over her. It is ruin her life. Apparently! Thank you. Cheers. The-coffee-chain-that-pretends-to-trade-fair was left. No idea in which direction, even if the half way to the nice Redberry-Store is already done. It is adorable. Well, you did not buy exactly the same. The other red one is quite bigger. Apparently we should go.
Discount? Well, ok. Just considering the offer. I know! Go for it. Ok. Made in where? Who knows this country? This is definitely the last one this week. You prefer working in a factory than to be a hooker? Well, thank you for this enlightenment. You don’t have a branch close to your town? That’s horrible. I know! Humiliation. Disdain.
Searching for salvation in the labyrinth of consumer goods. One shot. Just one! This is ridiculous. Bloody bombings. Everybody stuck anywhere. It is not fair. Nobody can do anything. Thanks. Everybody was suspicious. One eye. Black, brown or white? Yellow? Red? Grey? Are you criminal? Lost in orientation. Or without? Maybe his bag? Could it be her bag? Fear. Panic.
Eigentlich schlug das Herz nur in sehr wenigen Augenblicken derart hoch, dass man es spüren konnte. Aber einer dieser Augenblicke war die wöchentliche Visite eines gut aussehenden, Anzug tragenden Menschen, den sie alle verehrten, der Inhalt jeglicher Schwärmereien war, sie lebendig, verboten werden ließ. Vielleicht versprach er eine Welt von der keiner von ihnen einen Hauch von Ahnung, gar Erfahrung hatte?
Die monatlichen Visiten wurden im Laufe der Zeit immer absurder und vor allem offensichtlicher, da weder Alter noch Körperbau das Öffnen des nächsten Blusenknopfes verhindern konnten. Die Sehnsucht leuchtete in den müden, von grauen Ringen umrahmten Augen aller weiblichen Arbeiter, unabhängig von dem eigenen Lebensstand und belastete den jungen, vom anderen Teil der Welt geschickten Mann sichtlich. Auf Grund der offensichtlichen Annäherungsversuche begann der Visitor leicht zu schwitzen, was der Begeisterung der weiblichen Horde keinen Abbruch tat, ganz im Gegenteil. Teufelskreis.
Tiefe Blicke, zufällige Berührungen. Eigentlich war er weder besonders groß, noch besonders attraktiv, seit Jahren allein stehend mit gebrochenem Herzen. Dank einer herzlosen Emanze. Dieses feuerrote Haar, das so gut duftete. Böse. In den wildesten Träumen, er spielte immer die Hauptrolle, führte er sie zum Essen aus, in einem silbern glänzenden Anzug. Mit einem Auto, das sie überall hinfahren könnte. Er war die unbekannte, bessere Welt, in der Respekt zu herrschen schien. Angst musste ein unbekanntes, vergessenes Wort sein, ersetzt durch Liebe, Toleranz und Freiheit. Was war schon ein Leben wert wenn nicht mit ihm teilbar? Die Wochen wurden also dem nächsten Schritt gewidmet ihn zu erobern.
Der alte Visitor war furchtbar alt gewesen und widerlich wie geil. Er hatte Fred geheißen, aber alle hatten ihn Freddy genannt, oder Ficki – aber nur hinter vorgehaltener Hand. Er hatte einige von ihnen erpresst. „Sex oder Job weg.“ Das war auch so ziemlich die einzige Wortkombination die Ficki in der Landessprache beherrscht hatte. Schicksal. Nach der Schwangerschaft einer Arbeiterin, deren Produkt zweifelsohne das Fickis war, erschien er nicht mehr, was in jeder Einzelnen und in kindlich aussehenden Jungen, eine große Freude auslöste.
Die bevorstehende Visite, ohne Ficki, brachte wieder alle jungen und alten Frauen auf den Plan, die in ihm ihre Zukunft sahen. Auch der ein oder andere junge Mann hoffte auf Beachtung seitens des Prinzen. Das Karussell drehte sich wieder und jeder Mitfahrende wurde durchgeschüttelt, einige mussten länger sitzen bleiben als andere – Willkür.
Sonnenuntergang. Sonnenaufgang. Tag. Nacht. Eigentlich hatte das alles keinerlei Bedeutung. Was war Zeit wenn man sie nicht nutzen konnte? Und wofür hätte man sie nutzen können? Wäre es zufrieden stellender gewesen als die halbjährliche Visite des Prinzen aus einer anderen Welt in seinem eleganten, grauen Anzug mit dem verführerischen Hauch einer besseren Zukunft?
Maybe it was just exaggerated. Maybe it was plain fear. Maybe it was something. What if this gonna be the last face you will ever see? Could this be the last destination? Finally it worked, maybe. It would destroy her life. Maybe their lives. Possibly! It was not possible to go for good now.
“Young, ambitious boy died in tube!” Shit might happen. “Two days remained to her great day”. Hysteric. That is ridiculous. I know! It could be the last second. Boom!!!
Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.
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