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Nothing. For God’s sake. Still alive. Everything around is still grey, still known. But it could have been. The imagined red blood rinsed through the face. It might be. Next time. Out of the station. Air. Life. Ring. Ring. Ring. Ring. Ring. Ring...
Anytown, Sunday the 10th of October: “24-years-old Broker killed by fiancé in front of the station. She did not know!”
Der Weg zurück wurde immer bei stockfinsterer Nacht zurückgelegt und der Mond strahlte immer besonders hell, heller als alle anderen Himmelskörper. Der Weg zurück zur Hütte wurde Schritt für Schritt schneller, die paranoiden Wahnvorstellungen hektischer. Schatten wo keine Schatten sein konnten. Stimmen aus dem totalen Nichts. Panik. Visionen von Gewalt, Erniedrigung, Misshandlung, Alltag. Nicht wirklich, oder doch? War es Gewalt, bösartige? War es Erniedrigung, lustvolle? War es Misshandlung, genüssliche?
Darauf gab es keine Antwort, da es die Fragen außerhalb der kleinen, geistigen Welt nicht geben konnte. Dennoch schossen sie immer und immer wieder durch den eigenen Kopf, wenn man die vom Mondschein durchtränkte Nacht durchschritt. Vielleicht würde er ja vor de Hütte stehen. Nur ein Kuss würde vollkommen reichen. Was würde zurückgelassen werden? Nichts von Bedeutung. Die grauen Töpfe, die zwei, und das zusammen gebastelte Bett würden einen wahren Nachkommen finden.
Ebenso wie der kleine, graue Fernseher, der den einzigen Wertgegenstand darstellte. Er war noch nicht gestohlen worden, was einem Wunder gleichkam, da der Besitzerwechsel eher zufällig als verdienend zustande gekommen war. Zumindest konnte dieser Zufallsbesitz verkauft werden. Vielleicht musste er das auch gar nicht. Vielleicht ermöglichte der Prinz eine Welt in der Geld keine Rolle spielte. Vielleicht kannte er Geld gar nicht mehr. Vielleicht bezahlte er nicht mehr. Vielleicht hatte er nur auf eine ganz spezielle Person gewartet.
Vielleicht hatte er sie schon gefunden, und stand jetzt vor der Hütte. Wie sollte darauf reagiert werden? Was sagen? Die Nervosität stieg jetzt ins Unermessliche. Wenn man genau darüber nachdachte, dann konnte man die Blicke der letzten Begegnungen deuten. Vielleicht waren es ja doch beabsichtigte Blicke. Vielleicht stand er jetzt da mit einer roten Rose. Vielleicht würde das Leben jetzt beginnen. Vielleicht würde das Glück auch endlich einziehen. Warum mussten Erwartungen immer mit Nervosität verbunden sein.
Das Kribbeln am ganzen Körper war angenehm, aber sehr ungewohnt. Etwas würde passieren. Vielleicht würden die kühnsten Träume war. Vielleicht bedeutete dies den Neuanfang, den Einschnitt. Vielleicht würde es endlich so werden wie es sein sollte. Vielleicht. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.
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