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Hannovers Weihnachtsmarkt


03.12.2006 (H. Bylinski) Kategorie: Kultur

Bild: www.hannover.de

Pünktlich zu Beginn der Adventszeit hat in der Stadt Hannover eine erwartungsvolle Stimmung Einzug gehalten und mit ihr nicht nur einer, sondern gleich drei Weihnachtsmärkte. Bis zum 26. Dezember 2006 durchziehen die Innenstadt täglich von 11 bis 21 Uhr besondere Düfte nach gebrannten Mandeln, Waffeln, Glühwein und anderen weihnachtlichen Hochgenüssen. Außerdem wird sie in ein Lichtermeer von tausenden Kerzen getaucht.

Rund um die Marktkirche laden der antike Mittelaltermarkt in der Altstadt und das finnische Dörfchen auf dem Ballhofplatz zum Spazieren ein. Eine Besonderheit mit ganz individuellem Charme ist das eben genannte „Finnische Dorf“ mit einem echten Lappenzelt auf dem Ballhofplatz. Dort werden finnische Spezialitäten und Handwerksarbeiten z.B. Schmuck aus Halbedelsteinen angeboten. Aber auch auf dem Kröpcke, vor dem Hauptbahnhof, und auf der Lister Meile gibt es Stände zum Verweilen und Erholen von den stressigen Einkäufen.

Abgerundet wird der Festtagsmarkt durch ein Bühnenprogramm. Es schallen adventliche Melodien von Chören durch die Stadt und auch viele Künstler geben Live-Konzerte. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist mit einer großen Auswahl weihnachtlicher Speisen, Getränken und Süßigkeiten gesorgt.

Schon vor über 150 Jahren wurde auf dem Altstädter Marktplatz ein „Christmarkt“ gehalten, der drei Tage bis zu Heiligabend dauerte. In dieser Tradition steht auch der hannoversche Markt.

„Nicht kommerzialisiert sondern inszeniert“, so lautet das diesjährige Motto des mittelalterlichen Treibens in der Altstadt. Der Besucher tritt bei einem Rundgang über den Handelsplatz in ein historisches Dörfchen ein, in dem das mittelalterliche Stadtleben in seiner Beschaulichkeit wieder zu neuer Blüte gelangt.

An etwa 150 feierlich dekorierten Ständen in der Altstadt lädt der Hannoversche Jahresmarkt zum Bummeln, Schlemmen, Schauen und Stöbern ein. Christbaumschmuck unter anderem aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald, Holzspielsachen, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren werden im Ambiente der angestrahlten historischen Gebäude angeboten. Glasbläser, Töpfer und Kerzenmacher zeigen ihr Geschick. Aktionen und Vorführungen sollen in einer „Handwerkergasse“ zum Mitmachen animieren. Hier können die Besucher unter anderem filzen oder schmieden.

Für Kinder gibt es auf dem Weihnachtsmarkt ein abwechslungsreiches Angebot. Es reicht vom Puppenspieler und Glasmalerei über eine Märchenerzählerin bis zum Kinderkarussell und Riesenrad.

Auch vor dem Hauptbahnhof und auf der Lister Meile heißt es dann: „Überall in Hannover duftet es nach Leb- sowie Schmalzkucken und anderen Leckereien. Räuchermännlein, Schwippbögen und Festtagsengel erwarten Sie!“

In diesem Sinne: Eine schöne Adventszeit aus Hannover!

Lesen Sie unseren Hauptartikel zu diesem Thema:

Weihnachtsmarkt - Last Minute



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