•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Felix Tollpatsch - Ein total verrückter Katzenkrimi - 3. Kapitel


03.12.2006 (J. Rohrbach) Kategorie: Specials

Bild: www.kabarett.at

Während Hugo in Tante Gabis Laden nach Hinweisen auf den Täter suchte und Felix seinen morgendlichen Streifzug antrat, verließen Felix’ Geschwister ihre Mutter, um ebenfalls um die Häuser zu ziehen. Felix hatte drei Brüder und eine Schwester, wobei er mit ihnen nicht viel Glück gehabt hatte. Auch die junge Katzenmutter war froh, dass diese nun langsam ihre eigenen Wege gingen und sie die Rabauken endlich loswurde. Nur ihren Kleinsten vermisste sie und befürchtete das Schlimmste.

Carlo, Santo, Mia und Mauz – so hießen Felix’ Geschwister – dagegen scherten sich nicht um das Schicksal ihres Bruders. Er war ihnen immer ein Dorn im Auge gewesen, denn immer musste man ihn mitnehmen, auf ihn aufpassen und Rücksicht nehmen, was so gar nicht in ihrer Natur lag. So waren sie sogar recht froh, dass der Bürgermeister ihn erwischt hatte, auch wenn sie Angst hatten, selbst einmal derart mit ihm konfrontiert zu werden.

Carlo war der Anführer der Truppe und er hatte auch diesmal wieder einen Plan ausgeheckt. Ein paar Häuser weiter lebte ein Wellensittich im Käfig, der unbewacht war und an den man ohne weitere Probleme durchs offene Fenster gelangen konnte. Carlo wollte diesen Wellensittich erbeuten und seine Geschwister waren dabei seine Komplizen. Was immer Carlo auch sagte, es wurde gemacht. Einzig und allein Mia wagte es wenige Male ihm zu widersprechen, da er ihrem Charme erlegen war und sie dies gut zu nutzen wusste.

Die Geschwister liefen die Straße entlang, wichen kaum den bellenden Hunden an den Gartenzäunen aus und näherten sich so geschlossen dem besagten Wohnhaus. Da stand er schon, der Käfig mit dem dicken bunten Vogel darin. Das Fenster ein paar Meter weiter rechts war ein kleines Stück geöffnet und perfekt über einen großen Baum zu erreichen. Mauz kletterte voran, um in der Wohnung Wache zu halten, während Mia unten Wache hielt und Carlos auf den herunterfallenden Käfig wartete. Santo hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, den Käfig zum offenen Fenster zu bugsieren und herunter zu werfen, denn er war der Geschickteste von allen.

Da Mauz grünes Licht gab, machte Santo sich ans Werk. Er schlich sich an den Käfig heran, kippte ihn mit den Pfoten um und rollte ihn samt kreischendem und flatterndem Inhalt über den großen Tisch, auf dem er stand, zum anderen Fenster. Währenddessen war die Besitzerin des Vogels durch dessen lautes Geschrei aufmerksam geworden. Sie hatte noch das Nudelholz in der Hand als sie ins Wohnzimmer stürmte, wo Mauz schon heftig Alarm schrie. Santo gab sich alle Mühe, den schweren Käfig aus dem Fenster zu rollen, doch die Frau war schneller, schlug mit dem Nudelholz nach ihm und jagte erst ihn, dann Mauz hinaus.

Die Mission war gescheitert! Carlo war verärgert. Dass der Vogel so laut schreien würde, hatte er nicht mit eingerechnet. Geknickt schlurfte die Bande von dannen, um im Park Mäuse zu jagen und Hunde zu ärgern, wie sie es so oft taten. Auf dem Weg dorthin jedoch geschah etwas, was ihnen allen im Nachhinein lieber nicht passiert wäre: Sie begegneten dem gefürchteten Bürgermeister.

Dieser sprach gerade mit Hans Günther, der es mal wieder versäumt hatte, rechtzeitig Schnee zu schippen. Als er Carlo, Santo, Mia und Mauz sah, wurde er sogleich aggressiv, was er gegenüber von Hans so gut es ging zu unterdrücken versuchte. Die Katzen wussten dies und nutzten ihre Chance, ihn zu ärgern. Sie rannten auf ihn los und sprangen um ihn herum, dass er zu brüllen anfing und mit den Armen fuchtelte und dabei mächtig ins Wanken geriet. Hans konnte ihn gerade noch so festhalten. Die vier Geschwister entfernten sich fauchend und sammelten sich bei der nächsten Mülltonne, um sich über den Bürgermeister lustig zu machen. Solch eine Gelegenheit hatten sie nur selten!

Zu der Zeit ahnte noch niemand von ihnen, welch schreckliche Folgen ihre Tat noch haben würde. Aber sie machten sich sowieso sehr wenig Gedanken über das, was ihre Streiche für Konsequenzen haben könnten. Inzwischen war das Geschwisterquartett schon in der halben Stadt bekannt und sobald etwas passiert war, was in irgendeiner Weise Katzen zuzuschreiben sein könnte, sagte man: „Das waren bestimmt die jungen Rabaukenkatzen von Marianne Großmut!“

Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

AIQUM - Das Diät, Ernährungs- und Fitnessportal

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in 0.209725 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog