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Felix Tollpatsch - Ein total verrückter Katzenkrimi - 16. Kapitel


16.12.2006 (J. Rohrbach) Kategorie: Specials

Bild: www.tuerkisch-vankatzen.de

Felix war auf dem Weg zu seiner Mutter. Heute wollte er den direkten Kontakt mit ihr wagen, auch auf die Gefahr hin, dass er seine Geschwister treffen würde. Kurz vor Mariannes Haus blieb er stehen und witterte. Wie es aussah, war seine Mutter unterwegs. Er wollte gerade wieder gehen, da sprach ihn jemand von hinten an. „Hallo Felix!“
Felix drehte sich um und machte sofort einen erschrockenen Satz nach hinten. „Du brauchst dich nicht zu erschrecken. Wir wollen dir nichts tun!“

Hinter Felix waren Carlo, Santo und Mia aufgetaucht. Doch entgegen Felix’ Erwartung jagten sie ihn diesmal nicht. Felix war skeptisch. Das musste ein Hinterhalt sein!
„Hab keine Angst, Felix, wir haben friedliche Absichten!“ Mia trat auf Felix zu und schnurrte Vertrauens erweckend.
„Was wollt ihr? Habt ihr mich nicht schon genug schikaniert?“
„Wir wollen dich nicht schikanieren. Wir wollen uns entschuldigen.“
„Entschuldigen?!“
„Ja. Für alles, was wir getan haben. Wir werden dich auch bestimmt nie wieder ärgern oder dir etwas zuleide tun. Wir wollen mit dir Freundschaft schließen und das Vergangene vergessen!“

Felix konnte kaum glauben, was er hörte. „Was ist denn in euch gefahren?“ fragte er.
„Wir wollen unsere Vergangenheit ein für allemal abschließen. Wir haben eine Menge Mist gebaut und jetzt quält uns unser Gewissen. Bitte, nimm unser Angebot an!“
„Und das meint ihr auch ganz ernst?“ fragte Felix skeptisch.
„Ganz ernst!“ antwortete Mia. „So ernst, dass wir sogar vor Kurzem in der Kirche Beichte abgelegt haben“, ergänzte sie sich selbst.
„Ihr habt was?“
„Das ist jetzt nicht so wichtig!“ versuchte Carlo Mias Aussage herunterzuspielen.
„Jedenfalls… Nimmst du unser Angebot an?“
Felix zögerte. „Okay, aber nur, wenn es ehrlich gemeint ist.“
„Oh, das ist es!“ rief Mia und sprang auf Felix zu, um ihn zu liebkosen.
„Ist ja schon gut, Mia!“ versuchte Felix sie noch abzuhalten, aber sie ließ sich nicht aufhalten und so war Felix wieder offiziell in die Familie aufgenommen.

Er blieb noch bis zum Abend bei seinen Geschwistern, bis schließlich auch seine Mutter Elli zurückkam. Sie freute sich überschwänglich über die Rückkehr ihres Sohnes und so feierten die fünf Katzen noch bis zum nächsten Morgen ihre Wiedervereinigung und gedachten des Fünften, der fehlte.

Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.



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