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Felix Tollpatsch - Ein total verrückter Katzenkrimi - 19. Kapitel
19.12.2006 (J. Rohrbach)
Kategorie: Specials
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Hugo traf Marianne nun öfter und das zumeist zum Essen. Marianne war eine großartige Köchin und Hugo sollte auch bald einige Rezepte nachkochen lernen. Dabei erzählte Marianne Hugo von der Ehe mit ihrem geschiedenen Mann, von Tommys Streichen und allem, was ihre Katzenbande bis jetzt angestellt hatte. Hugo liebte es, wenn sie erzählte. Er selbst hatte nicht sehr viel zu erzählen. Seine Aufträge waren bis heute ein einziger Reinfall gewesen und Familie hatte er keine. Dafür lernte er jetzt Mariannes Familie kennen. Ihre Mutter begrüßte ihn herzlich und verwöhnte ihn wie einen eigenen Sohn. Mariannes Vater dagegen bewahrte etwas mehr Abstand.
Hugo fühlte sich sehr wohl bei Marianne und ließ sich die ungewohnte Aufmerksamkeit gerne gefallen. Die Nachbarn munkelten schon über das ungleiche Paar. Niemand hatte bis jetzt erlebt, dass Hugo eine Freundin gehabt hatte und auch niemand hätte je geglaubt, dass er überhaupt einmal eine haben würde. Doch nun war dieser unmögliche Fall eingetreten und Hugo blühte auf, so dass man ihn kaum wieder erkannte.
Auch Felix ging nun immer öfter bei Marianne ein und aus, um seine Mutter und seine Geschwister zu besuchen. Er ging mit ihnen zusammen auf Mäusejagd und heckte Streiche mit ihnen aus. Die Geschwister hatten aus den Ereignissen gelernt. Außer der eigenen Familie und guten Bekannten spielten sie niemandem mehr einen Streich. Das war ihnen zu riskant geworden. Da Hugo jetzt so zusagen zur Familie gehörte, wurde auch er Opfer ihrer Attentate. Sie versteckten seine Sachen und erschreckten ihn so gut sie konnten. Hugo glaubte schon, er hätte es mit Geistern zu tun.
Selbst Tommy steuerte seinen Teil dazu bei. Eines Tages versteckte er sich bei Hugo im Büro. Als dieser zurückkam, sprang Tommy hinter der Couch hervor und mit ihm seine Katzen. Hugo erschreckte sich tüchtig und musste sich hinsetzen, um sich wieder zu fangen. „Meine Güte, Tommy! Ich bekomme noch mal einen Herzinfarkt euretwegen. Ist das beabsichtigt?“
„Nein, Hugo, wir brauchen dich doch noch. Du musst doch noch meine Mutter überzeugen, dass ich alle meine Katzen behalten darf! Sie will sie nämlich nach Weihnachten weggeben und das musst du verhindern!“
Hugo rückte sich seinen Hut zurecht. „Nun, dieser Fall dürfte zu bewältigen sein!“
Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.
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