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Da Hugo sein Büro nun offiziell geschlossen hatte, kam Marianne vorbei, um ihm bei seinen schriftlichen Arbeiten zu helfen. Hugo hatte in letzter Zeit häufig darüber geklagt, dass er seinen Papierkram lange nicht geordnet hatte und neben seinen Ermittlungen auch keine Zeit dafür fand. Marianne meinte darum auch einmal scherzhaft, sie könne ja als Sekretärin bei ihm anfangen.
Nun kam sie wirklich, denn Tommy war bei seinem Vater und sie langweilte sich ein wenig. „Hallo Hugo, fleißig am Arbeiten?“ fragte sie den über Papierstapel gebeugten Detektiv.
„Ja, nur komme ich kaum vorwärts. Es ist alles so chaotisch!“
Marianne konnte sich das sehr gut vorstellen. Sie war gelernte Sekretärin und kannte sich mit solch einem Chaos gut aus. So begann sie, ihm zu helfen.
Hugo war so begeistert von ihrer Arbeit, dass er sie fragte, ob sie nicht tatsächlich fest bei ihm angestellt sein wollte. Zwar könne er ihr nicht die beste Bezahlung anbieten, aber dafür ab und zu ein Essen spendieren. Marianne fand die Idee großartig. Sie hatte durch den Umzug schon länger keine Arbeit mehr gehabt und freute sich, nun wieder gebraucht zu werden.
Sie war sich sicher, würde sie erstmal Hugos Chaos beseitigt und etwas Struktur in dessen Detektivbüro gebracht haben, würde es auch besser laufen. Denn dass Hugo kein sehr erfolgreicher Detektiv war, lag wohl auch zu einem Großteil daran, dass er kein System hatte. Und dies wollte sie ihm schon beibringen. Zudem hatte Tommy ihr erzählt, dass er später auch Detektiv werden wollte. Scherzhaft meinte Marianne, man könne ja Tommy als Spion einstellen. Hugo stimmte ihr lachend zu, denn Tommy fiel es schließlich denkbar leicht, Leute zu beobachten und sich dabei gut zu verstecken. So schmiedeten sie Pläne, wie sie Hugos Detektei im nächsten Jahr zum Laufen bekommen würden, selbstverständlich vorerst ohne Tommys Hilfe.
Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.
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