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Felix Tollpatsch - Ein total verrückter Katzenkrimi - 22. Kapitel


22.12.2006 (J. Rohrbach) Kategorie: Specials

Bild: www.uni-hannover.de

Es war der 22. Dezember als Hugo in seine alljährliche Vorweihnachtsdepression verfiel. Er hatte in letzter Zeit so viel Spaß gehabt, wie noch nie in seinem Leben. Marianne und Tommy waren oft zu ihm gekommen und hatten mit ihm gekocht und gegessen. Marianne hatte ihm bei der Arbeit geholfen und Tommy das Büro mit seinen Streichen erheitert. Auch ein Leben ohne Felix konnte er sich nicht mehr vorstellen. Doch nun, kurz vor Weihnachten, hatten diese ihm sehr wichtigen Menschen keine Zeit mehr für ihn. Sie trafen sich mit Freunden zum Geschenke austauschen und machten sich an die letzten Weihnachtsvorbereitungen.

Auch Hugo machte letzte Besorgungen. Er würde sein Weihnachten wohl wieder allein mit Felix in seinem Büro verbringen und Pizza essen. Auch Felix machte ihm Sorgen. Er kam in letzter Zeit nur noch selten nach Hause, da er viel mit seinen Geschwistern unterwegs war. Er verstand sich nun richtig gut mit ihnen und wollte kaum noch Zeit ohne sie verbringen.

Hugo wurde nachdenklich. Dieser kleine Kater hatte ihm das Leben versüßt. Er hatte ihn morgens schnurrend geweckt, abends schnurrend zum Einschlafen gebracht und war zwischendurch immer für eine niedliche Überraschung gut. Und das allerwichtigste: Er hatte ihm geholfen, einen sehr schwierigen Fall aufzudecken. Dass ihm niemand glaubte, dafür konnte der kleine Kerl ja nichts. Er überlegte und kam zu dem Entschluss, ihn zu Marianne zu geben, da er das Gefühl hatte, Felix würde nur noch aus Pflichtgefühl zu ihm zurückkehren. Sicher fiel ihm dies nicht leicht, aber er fand, dass er ihm dies schuldig war. So nahm er Felix mit, als er zu Marianne ging und erklärte ihr seine Situation. Dann bat er sie nebenbei noch um einen Gefallen für Tommy, nämlich dass dieser seine Katzen behalten durfte. Marianne willigte ein, da auch sie die kleinen Rabauken sehr ins Herz geschlossen hatte und nach ihrer mysteriösen Wandlung zum Besseren auch keinen Ärger mehr mit ihnen hatte. So hatte Hugo zumindest diese Mission erfüllt.

Der Life-Go-Hauptartikel zum Thema heißt „Kurzgeschichten im Portrait“. Über ihn finden Sie auch alle anderen bisher auf unserer Seite veröffentlichten Kurzgeschichten.



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