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Colin Farrell - Badboy For Life


12.01.2007 (O. Hoffmann) Kategorie: Lifestyle

Bild: teemix.aufeminin.com

Colin James Farrell wurde am 31. Mai 1976 in Dublin (Irland) als Sohn des Fußballspielers Eamonn Farrell und als jüngstes von vier Kindern geboren.

Nach dem Scheitern in die Fußstapfen seines Vaters als Profisportler zu treten, zog der damals 17-jährige mit Freunden nach Australien um schauspielerische Erfahrungen zu sammeln. Mit diesen Erfahrungen kehrte er nach einem Jahr wieder nach Dublin zurück um 1996 als Statist sein Leinwand-Debüt zu feiern. Zwar war es nur der Low-Budget-Film „Auf der Suche nach Finbar“ und die vierteilige TV-Miniserie „Falling For A Dancer“, doch ebneten ihm diese Minirollen 1998 den Weg für das Theaterstück „In A Little World Of Our Own“. Er spielte den autistischen Jungen Richard Delamare so überzeugend, dass dies den Start seiner Hollywood-Karriere nach sich zog. Denn Kevin Spacey saß im Publikum im Londoner Donmar Warehouse und engagierte ihn gleich für den Film „Ordinary Decent Criminal“ (Ein ganz gewöhnlicher Dieb). Von da an sollte der junge Colin Farell durchstarten.

Er zog nach Los Angeles, in der Hoffnung noch bessere Schauspielangebote zu bekommen. Dies traf auch ein. Seine erste Hauptrolle war zwar in der Low-Budget-Produktion „Tigerland“, aber sie brachte ihm einige Preise als bester Schauspieler und sogar als bester Newcomer ein. Von nun an galt Colin Farrell als einer der talentiertesten Nachwuchs-Schauspieler in Hollywood. Er musste dieser Ehre nur noch gerecht werden.

Dies tat er in seinem ersten größeren Projekt. An der Seite von Schauspielkollege Bruce Willis in „Das Tribunal“ und gleich danach als Detective Danny Witwer in dem Film „Minority Report“ mit Tom Cruise. Seine Leistung in diesen Filmen schürte das Interesse der Filmemacher und so spielte er in den Filmen „Der Einsatz“, „Daredevil“ und in dem Streifen „Nicht auflegen!“.

Seinen vorläufigen Höhepunkt fand er als Hauptdarsteller von Oliver Stones Film „Alexander“, in dem er in die Rolle des Weltenherrschers Alexander der Große schlüpfte. Dies war, nach Farrells eigener Aussage, seine bisher größte Herausforderung und der am schwersten darstellbare Charakter seiner Karriere. Das gewünschte Lob blieb jedoch aus.

Es folgte der Film „The New World“ über die Geschichte der ersten Siedler auf dem amerikanischen Kontinent. Leider war es auch das Jahr der medienwirksamen Skandale, wie die versuchte Veröffentlichung eines privaten 15-minütigen Sex-Videos durch Starlet Nicole Narain, die jedoch gerichtlich unterbunden werden konnte.

Sein nächstes Projekt war eine Neuverfilmung der TV-Kultserie „Miami Vice“ (aus den 80er Jahren) unter Leitung von Michael Mann. Doch auch mit diesem Film gelang ihm zumindest in den USA kein wahrer Blockbuster. Ein weiterer Tiefpunkt seiner Karriere folgte: Laut Gerüchten entging Farrell nach Drehschluss durch die Einnahme eines Drogencocktails nur knapp dem Tod, woraufhin bekannt gegeben wurde, dass er sich aufgrund einer Abhängigkeit in eine Entzugsklinik begibt.

Seine derzeit letzten Filme sind „Ask The Dust“ und „Pride and Glory“, die beide noch nicht in Deutschland angelaufen sind. Eins ist jedoch klar: Er mag es, im Rampenlicht zu stehen und nutzt gekonnt die Aufmerksamkeit, um seine Einstellung der ganzen Welt kund zu tun. Stets nach seinem Zitat: „Ich bin kein anspruchsvoller Typ. Was zu rauchen, ein paar Bier und ich bin ein glücklicher Mann.“



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