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Handlung
Die Handlung des Films spielt im London der Jahrhundertwende. Im Mittelpunkt stehen zwei ambitionierte Jungmagier: Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Der Film beginnt mit der Verhaftung Alfred Bordens, der Rupert Angier ermordet haben soll. Nach und nach werden die Geschehnisse der Vergangenheit enthüllt, beginnend mit einem misslungenen Zaubertrick, bei dem Rupert Angiers Frau (Piper Parabo) ums Leben kam. Danach entbrennt zwischen den beiden ein unerbittlicher Kampf, der sich im Laufe der Geschichte zu einer Besessenheit entwickelt.
Alfred Borden macht sich als Magier selbstständig und verzaubert die Stadt mit seiner Show, obwohl er im Vergleich zu Rupert Angier ein wenig charmanter Purist ist. Er erreicht all das, wonach sich sein ehemaliger Kollege immer sehnte. Er findet eine Frau, gründet eine Familie und genießt besonderen Ruhm.
Rupert Angier, der seit dem Tod seiner Frau auf Rache aus ist, versucht Borden zuerst um sein Leben zu bringen. Als dies missglückt, beschließt er, ihm Konkurrenz zu machen und um jeden Preis hinter das Geheimnis seines Tricks zu kommen. Dazu bedient er sich einerseits eines genialen Mannes, namens Cutter (Michael Caine), der mit ihm immer neue, noch atemberaubendere Zaubertricks erfindet. Andererseits versucht er mit Hilfe seiner attraktiven Assistentin Olivia (Scarlett Johansson) sowohl Publikum als auch seinen Gegner zu täuschen.
Besetzung
Hugh Jackman kennt man als Wolverine aus den X-Men Comic-Verfilmungen. Auch Christian Bale, sein Kontrahent, hat Wurzeln als Comic Held. Er begeisterte 2005 als die Fledermaus in „Batman Begins“. Sie beide beeindrucken in diesem Film. Sie sind auf ihre Art unerbittlich, egoistisch und egozentrisch. Beide agieren ohne Rücksicht auf Verluste.
An Hugh Jackmans Seite taucht Michael Caine als undurchsichtiger Charakter Cutter auf. Gemeinsam erfinden sie immer wieder neue Tricks. Michael Caine spielt seine Rolle äußerst überzeugend. Er ist kühl, undurchschaubar und immer wieder für eine Überraschung gut. Er spielte bereits in „Batman Begins“ an Christian Bales Seite.
Scarlett Johansson erscheint in der letzten Zeit immer häufiger auf der Leinwand. Ihren Durchbruch hatte sie mit „Lost in Translation“ und beeindruckt auch in Woody Allens neuestem Streifen „Scoop – Der Knüller“ an der Seite von Hugh Jackman. Sie bezaubert in ihrer Rolle als Assistentin sowohl Christian Bale und dessen Publikum, als auch den Zuseher.
Piper Parabo, die allerdings nur eine kleine Nebenrolle als Hugh Jackmans Ehefrau spielt, kennt man bereits aus „Coyote Ugly“. Auch in diesem Film zeigt sie sich wieder von ihrer charmanten Seite. Ebenfalls eine kleine Nebenrolle spielt David Bowie als Physiker Nikola Tesla, der für Rupert Angier eine Maschine baut, mit der ihm der ultimative Zaubertrick gelingt.
Spätestens seit seinem Meisterwerk „Memento“ (2001) ist bekannt, dass der Regisseur Christopher Nolan seinen Filmen einen besonderen Touch verleiht. Sie zeichnen sich durch einen hochkomplexen Puzzlespielcharakter aus und führen den Zuschauer erst über Umwege zur Wahrheit hin. Christopher Nolan arbeitete bereits in „Batman Begins“ mit Christian Bale und Michael Caine zusammen.
Fazit
„The Prestige – Meister der Magie“ beeindruckt den Zuschauer durch seine Einzigartigkeit. Die Thematik ist neu, ihre Umsetzung ergreifend und faszinierend. Im Film wird bereits zu Beginn das Geheimnis eines jeden Zaubertricks enthüllt: „Jeder Trick besteht aus drei Akten. Der erste Akt ist die Ankündigung. Der Magier zeigt etwas Gewöhnliches, aber natürlich ist es das gar nicht. Der zweite Akt ist die Wendung. Der Magier bringt das Gewöhnliche dazu etwas Ungewöhnliches zu tun. Nun sucht man das Geheimnis, aber man findet es nicht. Deshalb gibt es noch einen dritten Akt: die perfekte Illusion, das Prestigio. Der Teil, in dem sich alles dreht und wendet. Man sieht etwas, was man zuvor noch nie gesehen hat.“
Ebenso baut sich der Film auf, beginnend mit der Gegenwart, wird man bald darauf in die Vergangenheit versetzt und versucht hinter das Geheimnis der beiden Magier zu kommen. Der Film fesselt bis zum Schluss, obgleich ein Strang der Geschichte vorhersehbar ist, hält die übrige Geschichte immer noch Überraschungen und unerwartete Wendungen bereit.
Alles in allem ist „The Prestige – Meister der Magie“ empfehlenswert. Besonders für alle jene, die sich gerne von Magiern verzaubern lassen und endlich wieder etwas Anderes, etwas Neues sehen wollen.
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