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Das Streben nach Glück


14.02.2007 (I. Switil) Kategorie: Kultur

Bild: www.filmstarts.de

Handlung

Chris Gardner (Will Smith) ist mehr oder weniger ein normaler Durchschnittsamerikaner. Er ist verheiratet, hat einen Sohn namens Christopher (Jaden Christopher Smith), lebt in einer kleinen Wohnung und arbeitet hart, um seine kleine Welt zu erhalten. Er investiert während der Wirtschaftsflaute in den 1980ern in medizinische Spezialgeräte. Krankenhäuser und Ärzte interessieren sich allerdings nur selten dafür, da die Apparate einfach zu teuer sind. Chris beschließt daher, einen besser bezahlten Job zu finden und bewirbt sich um eine Stelle bei einer prestigeträchtigen Broker-Firma.

Auch seine Frau Linda (Thandie Newton) arbeitet hart um die offenen Rechnungen zu bezahlen. Sie hat zwei Jobs und kann der enormen Belastung bald nicht mehr standhalten. Die fehlgeschlagene Investition ihres Mannes, die Doppelschichten in ihren Jobs und die Verantwortung für ihren Sohn sind zu viel. Sie verlässt Mann und Kind.

Dennoch kämpft Chris Gardner um seinen neuen Job. Er will ein neues, besseres Leben beginnen. Unter hunderten Bewerbern sticht er durch seine Hartnäckigkeit hervor und bekommt eine Chance. Es folgt jedoch der nächste Rückschlag: Die Stelle ist ein unbezahlter Praktikumsplatz. Wer während diesem Praktikum gute Arbeit leistet und im Abschlusstest gut abschneidet, hat allerdings die Chance auf eine Festanstellung.

Ein Unglück kommt allerdings nur selten allein. Da die Wohnungsmiete seit Monaten nicht bezahlt wurde, wird Chris mit seinem Sohn aus dem Appartement geworfen. Mit dem wenigen Geld, das ihm noch bleibt, zieht der alleinerziehende Vater mit Christopher in ein Motel, bis die Steuerbehörde seine Schulden von seinem Konto abbucht. Damit ist Chris Gardner mittellos und findet sich mit dem fünfjährigen Jungen auf der Straße wieder.

Jeden Tag beginnt der Kampf ums Überleben aufs Neue. Trotzdem erscheint Chris morgens pünktlich bei seinem Broker-Training, frisch rasiert und im gebügelten Hemd. Seine Kollegen und Vorgesetzten halten ihn für einen gewöhnlichen Mann. Sie ahnen nicht, in welche Probleme sie den immer hilfsbereiten Praktikanten stürzen, wenn sie sich von ihm mal schnell Geld für ein Taxi borgen.

Chris, der auch besonders bemüht ist, ein guter Vater zu sein, holt seinen Sohn jeden Tag pünktlich vom Kindergarten ab, um anschließend in einer der endlos langen Schlangen vor den Obdachlosenheimen anzustehen und auf einen Schlafplatz zu hoffen. Chris lernt fleißig und arbeitet hart, damit sich sein Traum, seinem Sohn ein gutes Leben bieten zu können, erfüllt.

Besetzung

Will Smith, der durch die Fernsehserie „Der Prinz von Bel Air“ berühmt wurde, überrascht in diesem Film. Der Schauspieler, den man in erster Linie aus humorvollen Filmen, wie „Men in Black“ oder „Wild Wild West“ kennt, beeindruckt in dieser Rolle durch seine Sensibilität. Der Superstar zeigt, dass mehr in ihm steckt als ein Actionheld. Für seine Darstellung von Chris Gardner wurde er mit einer Oscar-Nominierung belohnt.

Sein Sohn, Chrisopher Jaden, hat ebenso viel Talent, wenn nicht sogar mehr. Einige Kritiker behaupten, dass der Junge seinen Vater an die Wand gespielt habe. Die schauspielerische Leistung des Neunjährigen ist mehr als nur bemerkenswert. Auch Thandie Newton, bekannt aus „Mission Impossible 2“, beweist in der Rolle als Will Smiths Frau, dass sie mehr kann, als das, was man ihr bisher zugetraut hat.

Regie führte der italienische Filmemacher und Hollywood-Neuling Gabriele Muccino. Sein „L’Ultimo Bacio – The Last Kiss“ war Sieger des Sundance-Festivals 2002.

Fazit

„Das Streben nach Glück“ ist ein außergewöhnlicher, starker und bewegender Film nach einer wahren Geschichte. Der Mann, der fast alles verloren hat und trotzdem – vor allem für seinen Sohn – weiterkämpft, berührt den Zuschauer. Man fühlt mit dem Hauptdarsteller mit. Man lacht mit ihm, man weint mit ihm. Man fiebert dem Abschlusstest entgegen, spürt die Aufregung und freut sich über jeden noch so kleinen Erfolg. Im Zusammenspiel mit seinem eigenen Sohn entsteht hier eine so natürliche Magie, die garantiert jedem Kinofan das Herz erwärmt.



Bilder: www.filmstarts.de(Zum Betrachten der Bilder auf das jeweilige Bild klicken!)



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